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Rezension: #Schlank aus eigener Kraft- #Hans_Peter_Hepe-#rororo

Hans- Peter Hepe, der Autor dieses Buches ist Heilpraktiker der #Psychotherapie und arbeitet zudem als Präventologe. Seine Tätigkeitsbereiche sind seit mehr als 15 Jahren systemische Gesundheits-, Persönlichkeits- sowie Organisationsberatung. 

Dies ist das zweite Werk von ihm, das ich auf "Buch, Kultur und Lifestyle" vorstellen möchte. Es unterscheidet sich von vielen anderen Büchern, die sich mit dem Thema Schlankheit befassen, darin, dass es Gewichtsprobleme an der Wurzel anpackt. 

Jeder zweite Erwachsene in Deutschland wird nach dem sogenannten Body-Mass-Index (#BMI) als übergewichtig eingestuft. Die Prognosen von 2015 besagen, dass das Jahr 2016 mit 2,3 Milliarden übergewichtigen und rund 700 Millionen stark übergewichtigen, sogenannten adipösen Menschen starten wird. 

Der Autor hat bei seiner Klientel die Erfahrung gemacht, dass die Ursachen von Essstörungen in erster Linie belastende Emotionen sind. Diese gehen einher mit Selbsthass und Druck auf sich selbst, als auch  mit dysfunktionalen Bewältigungsstrategien, die den Energiestoffwechsel in vielen Jahren Leidensgeschichte vollständig außer Takt gebracht und abgewirtschaftet haben. 

Nach Auffassung von Herrn Hepe stellt die moralische Verurteilung von Übergewicht die größte Hürde beim Abnehmen dar. Wer seit Jahren ein zu hohes Gewicht auf die Waage bringt, hat offenbar über einen langen Zeitraum seine Emotionen verdrängt, verleugnet oder verneint. Dies aber aktiviert nicht nur zentralnervöse Zentren, unseren Energiestoffwechsel und vegetative Körperreaktionen wie Bluthochdruck, sondern ist zudem auch die Ursache für die Bildung von viszeralem, entzündlich wirkendem Bauchfett. 

Das Buch ist in fünf Teile untergliedert und thematisiert zunächst das Übergewicht als psychosomatische Erkrankung. Wer Emotionen über Jahre verdrängt, sich emotional verletzt fühlt, schadet sich in der Folge nicht selten durch ungezügeltes Essverhalten. Wer chronisches Übergewicht erfolgreich behandeln möchte, sollte sich mit der Wechselwirkung von Körper, Seele und Geist befassen. Übergewicht muss man, so Hepe, als Folge von Störungen in der Affektivität des Gemüts, im Antrieb, Denken, Fühlen sowie Handeln begreifen, ausgelöst durch eine Kampf-, Flucht- oder Totstellreaktion des Körpers und keineswegs primär als Ergebnis eines fehlgeleiteten Bau-Stoffwechsels. 

Man erfährt u.a. weshalb Dauerbelastung die Fettverbrennung hemmt und wie es zu einer weitreichenden Stoffwechselverschiebung oder Entgleisung kommt. Essen, das emotional motiviert ist und nicht nur echten Hunger stillen soll, dient der Abwehr von Ängsten, Kränkungen oder Depressionen, sprich der Überbrückung negativer Empfindungen. Nicht wenige Übergewichtige haben in der Kindheit offenbar einen Mangel an Liebe erfahren. Oft ist der übergewichtige Körper ein Symptom einer Anpassungsleistung. 

Man erfährt Näheres über unser biologisches Programm für Nahrung und auch darüber, dass Gewöhnung und Vorbilder den Geschmack prägen. Wer heute seine Kinder mit "Convenience Food" ernährt, führt ihnen Geschmacksverstärker, Aromen, Farbstoffe und Konservierungshelfer zu, die nicht die Geschmacksnerven und den Geschmackssinn beeinflussen, sondern wohl zudem das Belohnungssystem stimulieren. 

Der zweite Teil des Buches befasst sich mit dem gestörten Energiestoffwechsel. Es werden die Zusammenhänge der Hormonregulation aufgezeigt und auch die Auswirkungen von Störungen des Energiestoffwechsels. Es geht um die Wechselwirkung von Psyche und Emotion, Biologie und Chemie, sozialem Umfeld und sozialen Bedingungen sowie um die Folgen für das Essverhalten. 

Über Emotionen und deren Funktionen wird man aufgeklärt, liest beispielsweise  wie wir bei Gefahr reagieren und was geschieht, wenn wir emotional erstarren. Flucht nach innen löst Stress im Körper aus. Was Stress eigentlich ist, wird gut nachvollziehbar erklärt und in der Folge auch, was man unter Viszeralfett versteht. Dieses gilt als unberechenbares Epizentrum biochemischer Turbulenzen, weil es sich leichter entzündet als andere Teile des Fettgewebes. Das innere Bauchfett, (Viszeralfett) ist ausschlaggebend für das körperliche Wohlbefinden des gesamten Organismus. Wer es zum Schmelzen bringen will, sollte sich um emotionale Klärung und Kalorienverminderung bemühen.

Menschen mit schwieriger Kindheit und dem Gefühl des Ausgeliefertseins an negative Erfahrungen laufen in Gefahr übergewichtig zu werden. Wichtig scheint zu sein, zunächst Verantwortung für sich zu übernehmen und sein Selbstbild zu verändern. Was diesbezüglich hemmend wirken kann, wird ausgiebig erläutert. Generell gilt, dass Übergewichtigen mehr geholfen ist, wenn sie ihren psychosozialen Stress in den Griff bekommen und auf diese Weise ihren Energiestoffwechsel beruhigen als wenn sie sich durch wohlmeinende Ratschlägen, die  leider nur  zu neuen Schuldgefühlen führen, das Leben unnötig schwer zu machen. 

In Teil III wird gezeigt wie Körper und Seele beruhigt werden können. Hier geht es u.a. um die Kraft der inneren Bilder und darum wie man sein inneres Gleichgewicht wieder herstellt. Hans-Peter Hepe wartet mit sieben emotionsregulierenden Übungen auf. Diese mit viel Sorgfalt zu realisieren, hilft die Probleme zu lösen, die den Weg zum Wohlbefinden blockieren. Die einzelnen Übungen werden gut erläutert und sind jeweils in drei Schritten nachvollziehbar. Gefallen hat mir, dass hier auch Begriffe wie Überkompensations-  sowie Vermeidungsstrategien  und  der Totstellreflex begreifbar erklärt werden. 

Teil IV dann ist der Ernährung nach dem Regulus-lipo-Konzept gewidmet. Ausgewogene Ernährung ist das A und O für alle, die schlank werden oder auch bleiben wollen. Näher ausgeführt werden Proteine und Fette und aufgelistet sind Regeln als unverzichtbare Begleiter auf dem Weg zum Wunschgewicht, bevor das Regus-Lip-Ernähungskonzept vorgestellt wird. Dieses ist untergliedert in die Reduktion-und die Erhaltungsphase und überzeugt auch im Hinblick auf den Leitfaden für die Zukunft. 

Zum Schluss dann werden Zivilisationskrankheiten aufgezeigt, die auf Fehlernährung zurückgehen, dazu zählen nicht zuletzt Fettstoffwechselstörungen und Diabetes mellitus. Das Buch überzeugt, weil es aufklärend ist, ohne oberlehrerhaft daherzukommen. Deutlich macht es psychologische Muster, die zu Übergewicht führen können und zeigt, dass ein Bewusstwerdungsprozess wie auch Eigenverantwortung für die Folgen des frühen Gestern angesagt sind. 

Die emotionsregulierenden Übungen und das Regus-Lipo-Ernährungskonzept sind  überaus hilfreich. Damit ausgerüstet, dürfte es  für  jeden möglich sein,  etwaiges Übergewicht endgültig  zu verabschieden. 

Sehr empfehlenswert. 

Helga König

Das Buch ist überall im Fachhandel erhältlich.

Bei Onlinebestellung bitte auf den Link klicken: Schlank aus eigener Kraft

Website des Autors: http://www.simplepower.de/
  

Rezension: Meine besten #Gesundheits_Tipps fürs #Älterwerden- Dr. med. #Franziska_Rubin

Die Autorin Dr. med. #Franziska_Rubin hat ein spannendes Buch verfasst, dessen Titel Menschen, die sich noch jung fühlen, möglicherweise in Panik versetzt. Wann wird man älter? Wann ist man alt?

Die Autorin reflektiert zunächst die Frage "Was heißt hier eigentlich alt?" Die Lebenserwartung steigt immer mehr. 13% aller Mitglieder von Fitnessclubs sind älter als 60 Jahre und selbst 80- Jährige sind keine Seltenheit mehr in solchen Vereinen. Das heutige Alter hat in vieler Hinsicht nichts mehr mit dem Alter von einst zu tun. Wer über 65 ist,  hat nach aktuellen Lebenserwartungen noch ein Viertel des Lebens vor sich. Mit 50 oder 60 Jahren also ist heute keiner mehr alt.

Der Anteil der Hundertjährigen steigt und bis 2030 soll der Anteil der 80-Jährigen hierzulande um 51% zunehmen. Wer also im Alter von 80 oder 90 oder 100 Jahren noch gesund sein möchte, sollte sich früh schon Gedanken machen, welche Weichen er stellt. 

Dr. Rubin klärt über das biologische, das psychologische und soziale Alter auf. Dabei scheint es sich so zu verhalten, dass der Altersstand auf den unterschiedlichen Ebenen verschieden ist. Generell gilt, dass das Alter sich nach hinten verschoben hat und das subjektiv empfundene Alter nicht mit dem objektiven Alter zu tun hat.

Die Kompetenzen, die mit zunehmenden Jahren zumeist wachsen, sind soziale Kompetenz, Erfahrung und Gelassenheit. Mittels eines Tests lässt sich das biologische Alter ermitteln und hier u.a. auch die Sturzgefährdung.

Die Ärztin stellt im zweiten Kapitel ihr Gesundheitskonzept vor und präsentiert so genannte RUBIN- Regeln. Dabei geht es zunächst um Bewegung wie etwa Fahrradfahren, Tanzen, Wandern, auch Tai –Chi. Ausgewogene Ernährung kommt zur Sprache und auch die Vorsicht gegenüber Zusatzstoffen in der Ernährung sowie Bürstenmassagen etc. Worum geht es noch? Um gesunden Schlaf, aber auch um die Gesunderhaltung von Geist und Psyche.

10 Regeln gilt es zu beherzigen und das Fitnessprogramm für jeden Tag zur Stärkung der Muskulatur durchzuführen. Erörtert werden die 12 häufigsten Krankheiten, die bei älteren Menschen auftreten. Dabei werden zur Sprache gebracht: Arthrose, Bluthochdruck, chronische Erkrankungen von Bronchien und Lunge, Demenz, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, koronare Herzkrankheiten, Krebserkrankungen, Osteoporose, Parkinson, Schlafstörungen und Schmerzen. Ein Spezial zum Thema Herzinfarkt und Schlaganfall rundet diese umfangreichen Infos ab. 

Des Weiteren werden Beschwerden von A bis Z erörtert, die man mittels einfachen Selbsthilfemöglichkeiten lindern kann. Das gilt für Gicht gleichermaßen wie für Übergewicht oder Durchblutungsstörungen in den Beinen. 

Die Tipps zur Gesunderhaltung des Körpers kann man nicht genug loben und die Überlegungen fürs hohe Alter sollte man auch nicht überblättern.

Alles in allem ein wirklich lesenswertes Buch für Menschen, die lieber vorbeugen als später Beschwerden und Krankheiten zu haben, die man vermeiden kann.

Empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum ZS Verlag und können das Buch dort direkt bestellen. Sie können es aber auch bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern.http://www.zs-verlag.com/buch/meine-besten-gesundheits-tipps-fuers-aelterwerden/