Rezensionen

Rezensionen Helga König: Rezensionen zu Büchern, DVDs und CDs sowie Produktbesprechungen zum Thema Wellness, Sport und Gesundheit.

Rezension:DER FEELGOOD FAKTOR: Der 5. Sinn: Die Weisheit des Körpers nutzen (Gebundene Ausgabe)

Die Autorinnen dieses Buches Marion Grillparzer und Susanne Wendel haben ein bemerkenswertes Buch geschrieben, das ich in den letzten Monaten immer mal wieder zur Hand nahm. Das Buch trägt nicht grundlos den Untertitel "Der fünfte Sinn - Die Weisheit des Körpers nutzen". Zunächst erläutern die beiden Damen, weshalb sie das Thema Körpersinn berührt. Der fünfte Sinn - die Körperwahrnehmung - sei der Sinn, der uns glücklich macht. Dabei geht es nicht nur darum, was die Haut wahrnimmt, sondern auch, was der ganze Körper fühlt. Wir alle wissen, dass ein Baby ohne Berührung sterben wird und es ist offenbar so, dass die Seele ohne Berührung zeitlebens erstarrt. Die Aggression und Sucht wird durch Berührungsmangel gefördert und die Selbstheilungskräfte sollen auf diese Weise zerstört werden.

Man erfährt Wissenswertes über die Heilkraft der Berührung und hat Gelegenheit Interviews namhafter Fachleute zu lesen, die den Buchinhalt durch ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse bekräftigen. Der Psychologe Dr. Martin Grunwald beispielsweise ist Deutschlands führender Haptikforscher. Er äußert sich sehr erhellend zum Thema Körperschema. Die Forschung hat herausgefunden, dass haptische Reize stärker im Gedächtnis haften bleiben, als das, was wir riechen,(vgl.: S.67) und die Forschung hat auch ermittelt, dass man aufgrund des Körpersinns zur Ruhe kommen kann.

Zwischen zwei Lebewesen schafft die Berührung entscheidende Brücken. Berührung ist demnach Bewegung, die uns bewegt. Berührung stellt die erste Sprache, die wir erlernen dar und gilt als die intensivste Form der Kommunikation.Sehr sonderbar, dass viele Menschen dies im Laufe ihres Lebens vergessen.

Die Tanztherapeutin Sabine Walter- Ziemons erläutert, weshalb das Tanzen ein Verjüngungsmittel verkörpert. Dabei geht die Tanztherapie davon aus, dass innere Empfindungen äußerlich ausgedrückt werden können und dazu verhelfn die Perspektive zu verändern. Wer sich auf das Tanzen einlässt, befindet sich im Hier und Jetzt und richtet dabei den Fokus auf den Körper. Der Rest verliert an Bedeutung und der Energiepegel steigt, (vgl.: S. 52). Das kann ich aus Eigenerfahrung bestätigen.

Die vielen Themen, die in diesem Buch in Sachen Körpersinn zur Sprache kommen, können in einer Rezension leider nicht alle umfangreich erörtert werden. Was der Körper erzählt, wissen wir aus Büchern über Körpersprache. Im vorliegenden Buch wird das Wesentliche erwähnt.

Sogar über die sogenannte Energiemedizin wird man aufgeklärt. Hier geht es um Akupunktur, Yamamoto und Kinsesologie, auch um Massagen, die das parasympathische Nervensystem und den Vagusnerv stimulieren. Dabei fällt Stress den massierenden Fingern zum Opfer und das Hauptstresshormon sinkt messbar. Aufgezeigt wird zwischen welchen Massagen man wählen kann. 15 Massagearten werden näher beschrieben und dies überaus aufschlussreich..

Man staunt, wie viele Möglichkeiten es gibt, die Weisheit des Körpers zu nutzen. Ich empfehle die vielen Tipps einfach auszuprobieren oder sich zu einer der zahlreichen Therapien zu entscheiden. Die Lachtherapie finde ich überzeugend. Sie soll nicht zuletzt gegen chronische Ängste und Depressionen helfen. Wer schon etwas länger legt, weiß, dass Lachen von je her die beste Therapie ist.

Empfehlenswert. 

Rezension:Krebszellen lieben Zucker - Patienten brauchen Fett (Gebundene Ausgabe)

Vor Kurzem schrieb mir ein Mensch, der in meinem derzeitigen Leben eine gewisse Bedeutung hat, dass man bei ihm Krebszellen entfernt hat. An diesen Menschen dachte ich als ich mich entschied, das Buch zu lesen.

Autoren des Buchs sind Prof. Ulrike Kämmerer, Dr. Christina Schlatterer und Dr. Gerd Knoll. Das Werk ist in 11 Kapitel aufgeteilt. Im ersten Kapitel wird zunächst erklärt, worum es inhaltlich geht. Sehr stärke- und zuckerhaltige Lebensmittel sollen von an Krebs erkrankten Menschen eingeschränkt verwendet werden. Die Autoren begründen nicht nur, weshalb es sinnvoll für an Krebs erkrankte Menschen ist, Kohlehydrate in der Nahrung zu reduzieren, sondern auch weshalb eiweiß- und fettreiche Kost die gesunden Teile des Körpers unterstützt und eventuell dem Tumor sogar zusetzt.

Im zweiten Kapitel erfährt man Wissenswertes über die Krebsforschung und dass aufgrund der Strahlenheilkunde und der Chemotherapie das Wissen um den Stoffwechsel und die daran angepasste Ernährung bei Krebserkrankungen in Vergessenheit geraten ist.

Im Folgekapitel wird dann erläutert, dass es Medikamente gibt, deren Zweck darin besteht, auf die Wirkung geschädigter Gene von Tumorzellen abzuzielen. Allerdings helfen diese Präparate nicht allen Patienten. Da die Forschung noch am Anfang steht, meinen die Autoren, dass es sinnvoll sei, Alternativen zu suchen. Die entscheidende Frage bestünde darin, ob der Krebs tatsächlich umkehrbar sei. Hier liest man, dass Krebszellen nicht zwingend Krebs auslösen müssen, den die Eigenschaften von Krebszellen können umprogrammiert werden. In der neuen Forschungsrichtung der Epigenetik werden variable Veränderungen des Erbguts untersucht. Sie sind abhängig vom Stoffwechsel der Zellen und dieser Stoffwechsel wird durch die Ernährung beeinflusst.

Immer klarer wird, dass Zuckerkonsum Voraussetzung für das Wachstum von Zellen ist. Dazu kommt, dass im speziellen Stoffwechsel von Tumorzellen Ausscheidungsprodukte entstehen, die die Bösartigkeit der Krankheit steigern. Ausführlich wird erläutert, was der Tumor mit dem Zucker macht, auch über die Strategie des Tumors wird man informiert. Offenbar verhält es sich so, dass der echte Hungerstoffwechsel den Tumor stark hemmt. Gezeigt wird, wie das mittels kurzen Fastenphasen funktionieren kann und sogar die Erfolgsaussichten anderer Therapien verbessert als auch den Körper vor deren Nebenwirkungen schützen kann.

Da das Hungern für einen Kranken natürlich generell bedenklich ist, wurde nach Alternativen gesucht. Man fand sie in einer Ernährung mit viel Fett und wenig Kohlehydraten. Diese Ernährung nämlich bewirkt weitgehend die gleichen Stoffwechseleffekte wie das Fasten. Dahingehend wird untersucht und erste vorläufige Ergebnisse scheinen zu verhaltenem Optimismus Anlass zu geben.

Die Eiweiß- und fettreiche Ernährung versorgt die Muskeln und das Gewebe ausreichend und verhindert einen Abbau an Körpersubstanz. Nur ein starker Körper ist in der Lage gegen die chronische Entzündung zu arbeiten. Auch moderater Sport wirkt gegen Entzündung und Auszehrung, zudem ist das seelische Befinden besser, wodurch ein therapeutisch nicht unwesentlicher Effekt erzielt wird.

Im Praxisteil geht es um die ketogene Ernährung und den Sport beim Krebs. Hier wird umfassend und sehr gut informiert. Anschließend werden Fragen gestellt und zufriedenstellend beantwortet, wie etwa "Steigt bei viel Fleischkonsum das Krebsrisiko an?" oder aber "Übersäuert bei viel Eiweiß und wenig Obst nicht das Blut?"

Krebskranke Menschen sollte das Buch lesen und mit ihren Ärzten absprechen, ob sie sich zukünftig ketogen ernähren sollen.

Ich empfehle das Buch gerne, denn vielleicht kann dem ein oder anderen auf diese Weise geholfen werden.

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Rezension:Perfektes Radtraining: Ausrüstung, Fahrtechnik, Training für Einsteiger und Könner (Taschenbuch)

Der Diplomsportlehrer Thorsten Lewandowski zeigt interessierten Lesern wie ein perfektes Radtraining ausschaut. Dabei untergliedert er sein Buch in folgende Kapitel: Faszination Rennrad; Materialkunde; Ausrüstungsguide;Fahrtechnik; Training und Wettkampf; Trainingsalternativen; Ernährung für Radsportler; Schnell wieder fit.

Der Autor berichtet zunächst von der Geschichte des Fahrrads, dessen moderner Vertreter erst 120 Lenze zählt. Seither hat sich vieles verändert im Hinblick auf das Rahmenmaterial, die Geometrie und Ausstattung, so dass moderne Kohlenfaserrenner mit ihren Vorgängern so viel zu tun haben wie eine prähistorische Pferdekutsche mit einem Formel-1-Boliden, (vgl.: S.19).

Zunächst wird man sehr detailliert über die Materialkunde eines Rennrades aufgeklärt, erfährt Näheres zum Rahmen, zu Materialien wie Stahl, Aluminium, Titan und Carbon, wird über die Geometrie, die Rahmenhöhe sowie Ergometrie in Kenntnis gesetzt und kann sich kundig machen, was es im Einzelnen bedeutet, dass das vordere Rahmendreieck die Radgröße und das hintere Dreieck die Rahmeneigenschaften definiert.

Man wird genau darüber in Kenntnis gesetzt, wie man die Rahmenhöhe bestimmt und liest über Komfort- und Ladybikes Aufschlussreiches, bevor man sich in die Geheimnisse von Gabel, Steuersatz, Vorbau, Lenker, Achsen, Naben, Speichen, Felgen und Felgenbändern, Schlauch, Reifen, Pedalen, Kurbeln, Ketten, Kettenblättern, Schaltung, Sattel und Sattelstütze vertiefen kann und sich fragt, wie es möglich gewesen ist, dass man ohne dieses umfangreiche Wissen sich überhaupt in all den Jahren auf einem Rad zügig hat fortbewegen können.

Anhand von Infokästchen erfährt man zusätzlich Wissenswertes, z. B. zu typischen Griffpositionen am Rennrad oder wie man beispielsweise die Sattelbreite bestimmt.

Danach wird man ausführlich über das richtige Equipment unterrichtet. Hier erspare ich es mir die Einzelheiten aufzuzählen. Werkzeuge für unterwegs und für daheim lernt man in ihrer Funktionsweise näher kennen. Hier sollte man nichts überlesen und die Tipps genau befolgen. Nicht immer hält ein Kavalier und krempelt die Ärmel hoch.

Hervorragend beschrieben ist die Fahrtechnik. Anfänger erfahren, was sie vor jeder Fahrt tun sollten. Ich habe mich besonders in Bremstechniken schlau gemacht, weil ich vor Jahren bei einem Gefälle von 16% die falsche Technik angewandt habe und seitdem solche Gefälle versuchte zu meiden.

Man lernt jene Systeme in seinem Körper kennen, die für Radrennfahrer wichtig sind und erfährt, welche gesundheitlichen Vorteile das radeln hat. Ich zitiere, um Sie zum Radeln zu ermuntern:

-Der Muskelanteil steigt, das Körperfett wird reduziert.

-Blutwerte wie etwa Cholesterin werden positiv beeinflusst.

-Ruhe- und spezifischer Belastungspuls sinken.

-Der Herzmuskel arbeitet ökonomischer.

-Die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Zellen wird verbessert.

-Die Atmung wird effizienter.

-Der gesunde Ruheblutdruck steigt mit dem Alter weniger stark an, was wiederum die nötige Herzarbeit verringert.

-Das Immunsystem wird gestärkt.

( Zitat: S. 105).

Sehr gut wird übrigens erläutert, wie man Muskelkater bekämpfen kann.

Die Trainingspläne für Einsteiger und Fortgeschrittene sind gut nachvollziehbar. Die Tipps für die Ernährung für Radsportler sollte man beherzigen und die Hinweise lesen, wie man schnell wieder fit wird und zwar bei Sitzbeschwerden, Rückenschmerzen, Muskelkrämpfen etc.

Wenn man den vorderen Buchdeckel aufklappt, kommt ein Rennrad zum Vorschein. Hier sind die Einzelteile genau beschrieben, auf der Innenseite des hinteren Buchdeckels sind dann Radsportverbände aufgelistet.

Das Buch ist derzeit empfehlenswert für alle, die nun mit dem Frühlingstraining beginnen möchten.


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Rezension:Heilkraft D - Wie das Sonnenvitamin vor Herzinfarkt, Krebs und anderen Krankheiten schützt (Broschiert)

Der von mir hoch geschätzte Mediziner Dr. Nicolai Worm befasst sich in dem vorliegenden Buch mit der Heilkraft des Vitamins D, das vor Herzinfarkt, Krebs und anderen Zivilisationskrankheiten schützen soll.

Der Autor empfiehlt zunächst mittels Blutentnahme und Bestimmung der 25-Hydroxy-Vitamin-D-Konzentration feststellen zu lassen, ob der Vitamin-D-Bedarf gedeckt ist.

Oftmals sind die Speicher dieses Vitamins schon im Herbst leer, so dass das Risiko für viele Zivilisationskrankheiten steigt, deshalb müssen Sonne und Supplemation genutzt werden, um einen genügenden Vitamin-D-Spiegel in allen Lebensumständen sichern zu können.

Das Vitamin D ist unabdingbar für die Gesunderhaltung eines tragfähigen Skeletts, weil ausreichende Versorgung mit Calcium alleine nicht genügt, sondern die Körper erst durch das Vitamin C diesen für die Knochen wichtigen Wirkstoff aufnehmen kann, (vgl.: S.52).

Anhand eines Schaubildes zeigt Dr. Worm eine Spirale von ausreichender Vitamin-D-Versorgung bis zur klinisch manifesten Rachitis und informiert in der Folge darüber, dass das Vitamin D auch einen erheblichen Einfluss auf die Ausbildung und Funktion unserer Muskulatur hat, weil das Sonnenhormon über die Proteinbildung den Muskelaufbau anregt und über die Kaliziumfreisetzung die Kraft steigert, (vgl.: S.60).

Der Autor weist darauf hin, dass es neu entdeckte Zusammenhänge zwischen Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, multiple Sklerose und der Höhe des Vitamin-D- Spiegels gibt. In dem Kapitel, in welchen der Autor sich dahingehend umfangreich äußert, schreibt er auch über den Zusammenhang von Vitamin-D-Mangel und Autismus. Hierbei handelt es sich um den jüngsten Zweig der Vitamin-D-Forschung. Typisch sind bei dieser Krankheit die Beeinträchtigungen im Sozialverhalten. Offenbar sind die Autismusfälle in den letzten Jahren in unserer industrialisierten Welt erheblich angestiegen. Dr. Worm schreibt, dass Autismus in Gegenden mit häufigeren Niederschlägen und in städtischen Gebieten mit hoher Luftverschmutzung öfter auftritt, (vgl.: S.71)

Dass Vitamin D sich positiv auf die Stimmung auswirkt, dürfte sich bereits herumgesprochen haben aber dass Vitamin D einerseits die unkontrollierte Vermehrung von Zellen hemmt und vor Krebs schützt hat mich aufhorchen lassen. Selbst bei Diabetes soll neben den hinreichenden bekannten Faktoren Vitamin-D-Mangel eine Rolle spielen und Langzeitbeobachtungen sollen ergeben haben, dass das Sterblichkeitsrisiko bei Herzkreislauferkrankungen signifikant geringer ist, wenn man gut mit dem Sonnenvitamin versorgt ist.

Seine Konsequenzen sollte man aus der Erkenntnis ziehen, dass derjenige, der einen höheren Vitamin-D-Status besitzt, eine geringere Wahrscheinlichkeit aufweist, frühzeitig zu sterben, (vgl.: S.112).

Maßvolles Sonnen ohne Sonnenschutz bei Vermeidung von Hautrötung hilft durch die gute Vitamin-D-Produktion, viele Krankheiten zu vermeiden. Das lässt uns Dr. Worm ebenso wissen, wie an seiner Erkenntnis teilhaben, dass die Hautkrebshysterie die Tatsache verdeckt, dass braune Haut vor Schäden durch die Sonne schützt, ( vgl.: S. 126)

Ein interessantes Buch, dass ich gerne empfehle. Wer seinen Tag lieber im Zimmer am Computer als draußen in der Sonne verbringt, sollte Lebertran trinken, um nicht zum Autisten zu mutieren. Das schließe ich zumindest dem vorliegenden Infos.

Empfehlenswert.

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Rezension: Schlank durch Achtsamkeit: Durch inneres Gleichgewicht zum Idealgewicht (Broschiert)

Dies ist eines der bislang besten Bücher, die ich zum Thema "Idealgewicht" gelesen habe, weil es das Problem des Hüftgoldes bei der Wurzel anpackt.


Ronald Pierre Schweppe möchte die Leser nicht mit neuen Diätideen behelligen, sondern er möchte, dass man ein wacheres Bewusstsein entwickelt, d.h. achtsamer wird, im Hinblick darauf, wann man isst und weshalb.


Dem Autor geht es darum, dass man sein inneres Gleichgewicht erneut herstellt, denn dieses ist die Basis für einen gesunden, schlanken Körper. Sobald man Achtsamkeit beim Essen kultiviert, entwickelt man ein unverkrampftes Verhältnis zum Essen und Genießen, gelangt mit der Weisheit des eigenen Körpers in Kontakt und lernt dessen Signale besser zu verstehen. Inneres Ungleichgewicht ist zumeist die Ursache für äußeres Übergewicht und dieses verstärkt dann wiederum das innere Ungleichgewicht, (vgl.: S.15).


Der Autor lotet inneren Mangel, Stress, den Fressanfall und das schlechte Gewissen aus, in denen er die Hauptursache für Gewichtszunahme sieht. Um sich dieser Ursachen zu entziehen, sollte man den Geist daran gewöhnen, achtsam, klar und gelassen zu sein, um auf diese Weise Stress und negativem Verhalten rund ums Essen entgegenzuwirken, (vgl.: S.20). Auf dem Weg, der uns aus alten Mustern, Zwängen und Gewohnheiten zu befreien vermag, nimmt Achtsamkeit eine Schlüsselfunktion ein. Unter dieser Achtsamkeit versteht der Autor das Innehalten, das genaue Hinsehen, die Fähigkeit sein Bewusstsein auf den Augenblick auszurichten. Es geht darum, einmal genau das zu tun, was wir gerade tun und tatsächlich das zu erleben, was wir erleben, (vgl.: S.22).


Durch Achtsamkeitsübungen erlernt man innere Freiräume zu gewinnen und die Wahlmöglichkeiten auszuloten, die man beispielsweise bei seinen Essgewohnheiten hat. Achtsamkeit lässt uns nicht zuletzt Kontakt zu unserer Körperintelligenz herstellen.


Der Leser wird mit fünf Achtsamkeitsübungen vertraut gemacht und begreift, dass Heißhunger zumeist Hunger nach Glück und Anerkennung, Nähe, Liebe und Gemeinschaft etc. darstellt. Dieser Heißhunger ist allerdings unbeständig. Wer gelernt hat, sich zu zentrieren und achtsam zu sein, wird sich zurücklehnen und beobachten wie das Hungergefühl kommt und geht, wird Essen als Ersatzbefriedigung nicht akzeptieren.


Achtsamkeit, so verspricht Schweppe, befreit aus der Wunschfalle, weil dort, wo man sich völlig im Jetzt aufhält, kein Platz für Illusion bleibt.


Innere Leere verursacht mithin äußere Fülle. Mangel führt zu sehr sichtbarem Übergewicht, so das Credo des Autors. Achtsamkeit mache immun gegen Langeweile, Einsamkeit und Kummer. Je achtsamer man sei, umso unwahrscheinlicher sei es, dass man zum Opfer der eigenen Gefühle werde. Es geht darum, sich einzulassen auf die Intensität des Augenblicks und das Bewusstsein für die wirklichen Bedürfnisse. Zudem muss man lernen wach zu sein, für die Botschaften des Körpers.


Stress belastet die Figur und nicht nur die Seele, wie Studien zeigen. Hohe Cortisolwerte fördern offenbar die Entwicklung des Bauchfettes. Die Übungen im Buch helfen aus dem Teufelskreis Stress und Übergewicht herauszukommen. Daran sollten Übergewichtige ein Interesse haben, denn viele Krankheiten sind die Folge von Fehlernährung und Übergewicht, nicht zuletzt Diabetes Typ II, Gelenkschäden, Schlaganfall und Herzinfarkt, Gicht und bestimmte Krebsformen.


Schweppe nennt vier Prinzipien der Achtsamkeit und erörtert diese ausführlich. Es geht darum
-nicht zu werten und nicht zu verurteilen
-offen und neugierig zu bleiben
-die Ruhe zu bewahren und geduldig mit sich selbst zu sein
-zu akzeptieren, was ist und nicht zu kämpfen.


Der Autor hält fest, dass unser Essen uns mitunter deshalb nicht wirklich sättigt, weil Nahrung eben mehr sei als Essen. Nahrung und Essen seien Metaphern für Leben und Wachstum, (vgl.: S.69). Wissen muss man, dass sich selbst zu nähren, auch heißen kann, Möglichleiten zu finden, Stress abzubauen, Belastungen auszugleichen und abzuschalten. Indem man sich auf diese Weise innerlich nährt, befreit man sich aus dem Zwang des emotionalen Essens, (vgl.: S. 70).


Schweppe empfiehlt viele Möglichkeiten, Stress zu mindern und nennt auch den wichtigsten Schritt, der darin besteht, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben und ferner zehn Gründe, sein Essen zu genießen. Nicht zuletzt ist das Genießen eine Eintrittskarte in das Hier und Jetzt, befreit vor der Verbotsfalle und lässt uns liebevoller mit uns selbst umgehen.


Man lernt zudem die fünf Säulen der Achtsamkeit näher kennen und erhält eine brauchbare Kurzanleitung achtsam zu essen, lernt u.a. Ablenkungen beim Essen zu meiden und zu begreifen, worauf man diesbezüglich achten muss. Spannend finde ich die Hilfestellungen, die der Autor zur Körperreise gibt, mittels derer unser Körper bewusster wird. Auch die anderen Säulen der Achtsamkeit sind sehr hilfreich und führen zu Verhaltensänderungen, nicht nur beim Essen.


Das Buch empfehle ich gerne. Wer sich ernsthaft damit befasst, wird sein Gesamtverhalten ändern, sich besser und ausgeglichener fühlen und in der Folge vermutlich auch überflüssige Fettpolster problemlos loslassen. Eine gute Nachricht kurz vor Frühlingsbeginn, oder?

Empfehlenswert.

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Rezension:Die Mood Cure (Broschiert)

Die Ernährungspsychologin Julia Ross hat ein bemerkenswertes Buch verfasst, in dem sie sehr gut beschreibt, welche Bausteine und welche Nährstoffe unser Gehirn benötigt, um Aufmerksamkeitsprozesse leisten und emotionale Schwankungen ausgleichen zu können. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Erfahrung in der Behandlung von Menschen, die durch emotionale Probleme belastet sind, erklärt sie erfolgreiche Schritte hin zu einem Gleichgewicht der wichtigsten Gehirnbotenstoffe und das gut nachvollziehbar.


Mittels Fragebögen zur Selbstfindung und ausführlichen Erläuterungen baut sie ein Gerüst auf, an dem sich der Leser gemäß seinen persönlichen Ansprüchen zu orientieren vermag. Die Autorin ermutigt jeden dazu, selbst zu erkunden und zu verstehen, welche Nahrungsbestandteile der Organismus benötigt, um das Gehirn optimal zu ernähren. Sie wartet mit konkreten Tipps auf, die Nahrung klug zusammenzustellen und wenn nötig mittels Einzelnährstoffen zu ergänzen.


Ihr geht es darum, dass man mehr Eiweiß und bestimmte Fette, dafür aber weniger Zucker und Weißmehlprodukte zu sich nimmt und darauf achtet, hinreichend mit Vitaminen und Mineralien versorgt zu sein. Mit dem Arzt sollte die Ergänzung von Aminosäuren und Mikronährstoffen abgestimmt werden.
Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit kriegt man mit der Methode ganz gut in den Griff, wie ich festgestellt habe.

Die Autorin verdeutlicht zunächst, worin die Hauptursache unechter Emotionen besteht, und wie Aminosäuren diese ausschalten und dafür echte Emotionen erwecken. Wenn der Spiegel der entsprechenden Neurotransmittern hoch ist, fühlt man sich generell emotional positiv. Ist das Gehirn unzureichend mit Aminosäuren versorgt, tendieren wir zu fehlerhaften Emotionen.


Man erfährt, wie man die vier häufigsten Stimmungsgleichgewichte behebt, die durch einen Mangel an Serotonin entstehen. Serotonin ist der Hauptabwehrstoff gegen Depression und Angst. Dieses wertvolle Serotonin wird in unserem Körper aus Tryptophan, das in bestimmten Nahrungsmitteln, wie Putenfleisch, Käse etc. vorhanden ist, aufgebaut. Ein Mangel an Serotonin bedeutet immer, dass man in einem Stimmungstief dahindümpelt.


Die Autorin listet auf, wodurch man Serotonin verlieren kann: durch bestimmte Nahrungsmittel wie koffeinhaltigen Kaffee, durch Stress, genetische Vorbestimmtheit, Dunkelheit und mangelnde Bewegung.

Man lernt seinen Stimmungstyp auszuloten, einen Nährstoffmasterplan zu erstellen, natürliche Alternativen zu Antidepressiva zu entdecken und eine Vielzahl anderer wissenswerter Informationen für sich positiv zu nutzen, so etwa, was bei Heißhunger zu tun ist u.a. mehr.

Den Tests im Buch sollte man sich ernsthaft unterziehen. Diese sind nämlich überaus erkenntnisfördernd.
Empfehlenswert.

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Rezension:Der Energiekörper des Menschen: Handbuch der feinstofflichen Anatomie (Gebundene Ausgabe)

Cyndi Dale befasst sich in diesem Buch ausgiebig mit den unsichtbaren Energieströmen im Körper und schlüsselt die energetische Anatomie des Menschen auf. Neben umfangreichen textlichen Erläuterungen enthält das umfangreiche Werk eine Fülle von aufschlussreichen Illustrationen und Tafeln. Es handelt sich hier um ein Handbuch der feinstofflichen Energieanatomie, der Energiestrukturen, welche offenbar die physische Wirklichkeit unseres Körpers schützen. Allerdings ist es auch ein Kompendium der feinstofflichen Energiewerkzeuge und Energietechniken, die eine bestimmte Wirkung erzielen.

Die Autorin erläutert, was man unter feinstofflicher Energie zu verstehen hat und schreibt:"Materielle Energie manifestiert sich im Rahmen der positiven Raumzeit, ist ihrem Wesen nach elektrisch und hat positive Masse. Sie bewegt sich langsamer als die Lichtgeschwindigkeit und ruft Gravitationen hervor. Das bedeutet, dass man sie sehen kann. Feinstoffliche Energie nimmt die nächste Raumzeit (oder andere Raumzeiten) ein, manifestiert sich im Rahmen der negativen Raumzeit und hat negative Masse. Sie ist ihrem Wesen nach magnetisch und bewegt sich schneller als Lichtgeschwindigkeit. Sie ruft hervor, was manche Levitationskraft bezeichnen. Das bedeutet, man kann sie zwar nicht sehen, aber ihre scheinbar paranormalen Effekte beobachten." Unsere Wirklichkeit, die aus planvollen und veränderbaren Systemen besteht, so Dale, wird völlig aus dieser feinstofflichen Energie erschaffen und es sei mit den Erkenntnissen der feinstofflichen Energiemedizin möglich eine neue Ebene der Heilkunst zu erreichen.

Die Autorin, die seit vielen Jahren die Heilmethoden verschiedenster Kulturen studiert hat, geht von der Grundannahme aus, dass alle Krankheiten von energetischen Ungleichgewichten verursacht werden. Von daher könne Gesundheit nicht selten wieder hergestellt oder neu begründet werden, sobald man die eigenen Energien wieder ins Gleichgewicht bringt.

Das Buch bietet Informationen über mannigfaltige Behandlungsmethoden, die auf feinstofflichen Systemen basieren. Dabei enthält der erste Teil auch ein Lexikon der Begriffe, die man kennen muss, um die feinstofflichen Anatomie ebenso zu verstehen wie die Erläuterungen der traditionellen als auch der neuesten Energiekonzepte. Obzwar die feinstoffliche Energie und die physikalische Energie auf etwas andere Weise und nach jeweils anderen Regeln funktionieren, so Dale, sollen sie miteinander verbunden sein. Wer demnach mit feinstofflicher Energie heilen möchte, sollte den Zugriff auf beide haben.

Teil 2 befasst sich mit der Anatomie des Körpers. Hier lernt man zu begreifen, dass der physische Körper in Wirklichkeit eine Erweiterung des feinstofflichen Energiesystems ist. Die dann folgenden Kapitel sind eine Erkundung der feinstofflichen Energieanatomie, die ihren Anfang nimmt mit den drei Hauptstrukturen: Energiefelder, Energiekanäle und Energiekörper.

Im sechsten Teil werden diverse integrative Heilsysteme untersucht und zwar solche, bei denen mindestens zwei oder drei feinstoffliche Strukturen (Felder, Kanäle und Körper) eingesetzt werden. Nicht wenige davon, so etwa Ayurveda, Akupunktur, Farb- und Klangtherapien sowie Reiki, sind dem nicht ganz unbedarften Leser zumindest vom Hörensagen bekannt.

Das Buch ist in erster Linie, wie schon eingangs erwähnt, überaus erhellendes Nachschlagewerk, das natürlich fachkundige medizinische Betreuung bei Krankheiten nicht ersetzt, aber nach meiner Meinung einen neuen Zugang zum eigenen Körper ermöglicht und uns für energetische und ganzheitliche Behandlungsmethoden offener werden lässt.
Empfehlenswert.

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Rezension:Fit mit 100: Jung bleiben, länger leben. Ein Leben lang schlank & glücklich. Programme für Körper und Seele. 100 wertvolle Ernährungs-Tipps (Broschiert)

Der Ernährungsexperte Klaus Oberbeil hat ein Buch verfasst, das nicht nur jene, die heute in ihrer Lebensmitte stehen, aufhorchen lässt. Der Titel "Fit mit 100 - Jung bleiben, länger leben" klingt verführerisch. Was tun, um solches zu realisieren?

Der Autor, verkaufte mehr als 2 Millionen Bücher in 19 Sprachen. Grund genug, sich mit ihm zu befassen.
"Fit mit 100" ist in fünf große Abschnitte untergliedert. Diese lauten:

-Das Geheimnis eines langen Lebens
-Wieder jünger werden mit Power-Genen
-Jung und immun durch Abwehrkräfte
-Jung bleiben: Das "Fit mit 100-Programm"
-Natürlich jung bleiben: Der Ernährungsplan

Der Autor erläutert in diesem Buch die Zusammenhänge und Mechanismen des Älterwerdens und bietet dabei Anwendungsprogramme für ein beschwerdefreies, möglicherweise glücklicheres Leben an. Wie man erfährt leben im Kaukasus die gesündesten Menschen der Welt. Bei den Hunzas im Himalaya-Gebiet sind Diabetes, Krebs und Asthma unbekannt und in Okinawa in Japan gibt es mehr Hundertjährige als anderswo auf der Welt, (vgl.: S.14). Oberbeil berichtet in der Folge Näheres über die Verhaltensmuster und Essgewohnheiten dieser Menschen und listet dann in wenigen Worten auf, was uns jung oder alt macht.
Jung erhält uns:
-nährstoffreiche, naturbelassene Kost
-Schlaf und Ruhephasen
-Bewegung
-Sauerstoff
Alt macht uns:

-Stress
-Immunschwäche
-Schlafmangel
-nährstoffarme Kost-Sauerstoffmangel

Hüten müssen wir uns vor folgenden Altmachern:
-Den freien Radikalen, die von außen oder auch von innen, aus dem Stoffwechsel, zerstörerisch in die Zellen und das Gewebe einwirken.

-Der Zellkiller Homocystein, welcher im Stoffwechsel selbst entsteht, (vgl.: S.30).

Über freie Radikale und über Homocystein wird man ausführlich aufgeklärt, bevor man über die Verjüngungs-Gene der Hunzas näher unterrichtet wird. Wie mittlerweile bekannt ist, können so genannte Alters-Gene beeinflusst werden und zwar so, dass Zellen und Gewebe im Idealfall überhaupt nicht altern. Hierfür sorgt eine bestimmte Gen-Familie, die unter Stresseinflüssen wie Hitze, Nahrungs- und Wassermangel Reparatursysteme im Körper aufrecht erhält und zwar unabhängig vom Alter der jeweiligen Person. Wichtig dabei ist, diese "Überlebens-Gene" zu kräftigen, anstelle sie zu schwächen, weil die Aktivität dieser Zellproteine über unseren Zellstoffwechsel und auf diese Weise über unsere mentale und körperliche Leistungsfähigkeit entscheidet, (vgl.: S. 39).
Faktoren, die das Leben verkürzen sind:
-Überkalorische Ernährung
-Mangel an Bewegungsstress

Die Lebensspanne verlängern kann man durch:

-unterkalorische Ernährung
-körperlichen Stress

Wissen sollte man, dass es für unsere Gesundheit ganz wichtig ist, das sich die Blutzuckerwerte in einem so genannten Referenzbereich bewegen. Sofern sich Blutzuckerkonzentrationen zwischen 85 und 105 Milligramm Glukose pro Deziliter Blut bewegen, empfinden wir Ausgeglichenheit, sinken die Werte auf unter 75, fühlen wir eine unerklärliche Unruhe, bei 65 macht sich Gereiztheit bemerkbar, sogar Aggression, ab 55 schwere Konzentrationsmängel und Nervenschwäche und unter 35 Milligramm pro Deziliter Blut sind Angstzustände und Panikattacken unausweichlich, (vgl.: S.53) . Wir müssen nicht lange nachdenken, um zu wissen, was einem langen, glücklichen Leben abträglich ist.

Bewegung und Sauerstoff sind wichtig, um lange fit zu bleiben, aber auch Schlaf, welcher er ein Teil gesunder Zellernährung ist. Um gut schlafen zu können, sollte man Nikotin, Kaffee, schwarzen Tee, Salz, Abendsport, Kummer, Sorgen, Konflikte und Probleme am Abend meiden bzw. ausklammern.

Im "Fit mit 100"-Programm sind u.a. fettschmelzende Lebensmittel aufgelistet, nicht zuletzt, weil es einen Zusammenhang zwischen Schlank- und Jungsein gibt. Aufgelistet sind auch Lebensmittel, die uns alt machen.

Vergegenwärtige ich mir alles, was Orbeil vorträgt, muss ich dem Buch 5 Sterne geben, weil dieser Ernährungswissenschaftler all die Ratschläge erteilt, die ich auch bei anderen Ernährungswissenschaftlern gelesen habe, nur mit dem Unterschied, dass er nicht nur auf ein gesundes, schlankes Leben, sondern auch auf ein langes, gesundes abstellt. Das lässt hoffen.

Empfehlenswert.
 
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Rezension:Die neue Pflanzenheilkunde für Frauen (Gebundene Ausgabe)

Prof. Dr. Ingrid Gerhard und Natascha von Ganski haben das vorliegende Werk gemeinsam auf den Weg gebracht. Sie möchten die alten Tradition, wonach pflanzenheilkundliches Wissen von Mutter zu Tochter weitergegeben wurde, aufgreifen und an Stelle der Mütter das Wissen an die Töchter weitergeben.

Das Buch wurde von Frauen für Frauen konzipiert, geschrieben und gestaltet, um altes Wissen geprüft und aktualisiert zu bewahren, wie die beiden Autorinnen eingangs die Leserinnen wissen lassen.

Die Nachfrage nach naturheilkundlichen Verfahren steigt lt. dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) stetig an. So erklärten im Jahre 2000 81 % der Befragten, dass sich Schulmedizin und Naturheilkunde ergänzen sollten. Im Jahre 2007 waren es 78% der befragten Frauen und 57% der befragten Männer, die Naturheilmittel verwendet haben und nach einer Umfrage der Universität Köln aus dem Jahre 2007 möchten 80% lieber ein pflanzliches als ein synthetisches Mittel einnehmen, (vgl.: S.13).
Das Buch ist in vier Abschnitte untergliedert. Dabei handelt es sich um:

-Sanfte Medizin
-Die Heilpflanzenporträts
-Selbstbehandlung der häufigsten Beschwerden
-Die Praxis der Pflanzenheilkunde

Man wird im Rahmen eines historischen Abrisses über Kräuterfrauen und Heilerinnen in der Vergangenheit informiert und liest hier, dass die ägyptische Königin Hatschepsut (um 1460 v. Chr.) die erste bekannte botanische Expedition unternahm, um Zedern- und Ebenholz, auch Weihrauch und Myrrhensträucher mit Wurzelballen von dort mit nach Hause zu bringen. Die Königin ließ mit wohlriechenden Balsamen aus den Harzen der botanischen Funde ihre Gäste einreiben und parfümieren, (vgl.: S. 20). Hebammen und die Hexenverfolgung, auch Klosterfrauen wie Hildegard von Bingen, bleiben im historischen Exkurs ebenfalls nicht ausgespart.

Thematisiert werden anschließend u.a. Gerb-, Schleim-, Quell-, Bitter-, Seifen-, und Farbstoffe, bevor man sich in den aufschlussreichen Abschnitt der Heilpflanzenporträts vertiefen kann.

Bei den einzelnen Heilpflanzen erfährt man zunächst stets historisch Wissenswertes, anschließend Näheres zu Herkunft, Botanik, zu den Inhaltsstoffen und der Heilwirkung, den Anwendungsgebieten, die untergliedert sind in wissenschaftlich anerkannte, traditionelle und solche speziell für Frauen. Gegenanzeigen werden auch erörtert und es wird auch auf Wechsel- und Nebenwirkungen hingewiesen.

Ferner erfährt man, welche Pflanzenteile verwendet werden können und wie die Zubereitungsform sich gestaltet. Dann gibt es für den ganz schnellen Überblick stets noch einen Steckbrief der Heilpflanze. Hier erfährt man immer den volkstümlichen Namen, die Hauptanwendungsgebiete und die häufigsten Zubereitungsformen.

Zur Sprache gebracht werden Heilpflanzen, wie etwa Erdrauch, Fenchel, Frauenmantel, Himbeere, Hopfen, Knoblauch, Lavendel, scharfer Paprika, Ringelblume, Salbei etc. und es wird auch auf die besten Kombinationen hingewiesen, die die Wirkkraft potenzieren kann.

Bei der Selbstbehandlung der häufigsten Beschwerden erfährt man Wissenswertes zur Selbstbehandlung von Frauenbeschwerden, von Psyche und Nerven, Erkältungskrankheiten, von Herz und Kreislauf, von Magen und Darm, von Leber, von Nieren und Blase, Schmerzen und der Haut.

Sehr gut dargestellt werden die Lebensphasen von uns Frauen und worauf wir in den einzelnen Phasen achten sollen. Man erfährt Wissenswertes zu sogenannten Frauenbeschwerden, wie etwa das prämenstruelle Syndrom und wird hier, wie bei allen anderen thematisierten Beschwerden über Ursache und Symptome, Behandlungsstrategien und bewährte Anwendungen informiert.

Sicher ist für viele Frauen interessant, was sie für eine gesunde Psyche und für die Nerven, bei Erschöpfung und Konzentrations-, sowie bei Angststörungen und Depressionen unternehmen können. Diesbezüglich erfährt man ebenso Aufschlussreiches, wie über die Rolle des Immunsystems und hier beispielweise über Heilmethoden von Erkältungskrankheiten.

Man wird auch über Herz- und Kreislaufbeschwerden aufgeklärt, immerhin stirbt jede vierte Frau an einem Herzinfarkt und erfährt, was man bei funktionellen Herzbeschwerden und Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz, aber auch bei hohem oder niedrigem Blutdruck tun kann. Im Hinblick auf viele andere  Beschwerden bleibt man auch nicht im Ungewissen und hat im vierten Abschnitt Gelegenheit sich ausgiebig mit der Praxis der Pflanzenheilkunde zu befassen. Hier lernt man u.a. Tee, Salben und Cremes richtig zuzubereiten, wird mit ätherischen Ölen vertraut gemacht und wird gut darüber informiert, wie man Wickel und Auflagen, aber auch Bäder mit Heilpflanzenzusätzen realisiert.

Dieses Buch gehört in jeden Haushalt. Auch Männer haben Herz-, Leber- und Gallenbeschwerden, Fieber und Angststörungen, die sie mittels Naturheilmitteln bekämpfen können.

Empfehlenswert.

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Rezension:Die Milchdiät: Abnehmen mit dem Kalzium-Kick (Broschiert)

Die Tage werden wieder länger und damit beginnt wie jedes Jahr der Wunsch wach zu werden, das alljährliche November- und Dezember-Hüftgold auch 2012 wieder loszuwerden.

Einige neue Diätbücher sind auf dem Markt. Darunter auch "Die Milchdiät" der Ernährungswissenschaftlerin Franca Mangiameli, ein Buch, welches mich in vieler Hinsicht überzeugt.


Dass Milch dafür sorgt, dass man schlank bleibt, war mir nicht klar. Vermute aber jetzt, dass ich deshalb noch nie übergewichtig war, weil ich täglich 1 Liter Milch trinke und das schon seit meiner Kindheit.

Schon im Klappentext hat man Gelegenheit sich einen Überblick über die acht Fatburner-Effekte in der Milch zu verschaffen. Damit Sie eine Idee von dem, was Sie im Buch erwartet, erhalten, liste ich diese Effekte kurz auf:


-Kalzium hemmt die Fettbildung in den Fettzellen
-Kalzium fördert die Fettausscheidung
-Milchkalzium auch Bauch-Weg-Waffe
-Milchkalzium steigert die Fettverbrennungsrate
-Leucin baut Muskeln auf und beschafft Energie
-Milch macht satt
-Milch hat eine niedrige Energiedichte
-ACE-Hemmer- vom Blutdrucksenker zum Schlankmacher

Milch werden übrigens krebshemmende Eigenschaften zugesprochen.

Die Autorin erklärt ausführlich, worauf es beim Abnehmen ankommt. Hier auch liest man, dass Stress den Energieverbrauch senkt. Über das Stresshormon Cortisol baut Stress zusätzlich Muskeln ab. Die geringere Muskelmasse verbrennt dann weniger Energie mit entsprechenden Ergebnissen.

Es gibt Stoffe in Lebensmitteln, die den Stoffwechsel ankurbeln, zu diesen zählen u.a. Capsaicin, Polyphenole, Koffein aus Kaffee und Eiweiße.


Wer abnehmen möchte, sollte die Energiezufuhr senken und sollte seinen Energieverbrauch durch Bewegung und seine Energieausscheidung durch Kalzium erhöhen sowie des Weiteren Stress abbauen.


Mangiameli berichtet über ein Milchdiät-Experiment und auch über ein Joghurt-Diät-Experiment, wonach die Milchdiät bei moderater Kalorienreduktion im Vergleich zur kalziumarmen Diät bessere Gewichtsabnahme, einen höheren Verlust an Körperfett, einen Erhalt bzw. Aufbau von Muskelmasse und einen Verlust an Bauchfett zur Folge hat.


Bei keinem Lebensmittel ist der Kalzium-Fatburner-Effekt so groß wie in der Milch. Hier hemmt das Kalzium die Fettbildung in den Fettzellen. Das Milchkalzium beeinflusst die Fettzelle, weil es dort über hormonelle Wege die Fettneubildung stoppt, die Fettspeicherung hemmt und den Fettabbau fördert.

Drei bis vier Portionen Milch und Milchprodukte (z.B. Joghurt, Milch, Quark) binden ungefähr einen Teelöffel Fett im Darm.

Die Autorin nennt 12 gute Gründe, sich für Milch zu entscheiden und macht den Leser mit der Milchdiät-Ernährungspyramide vertraut.

Ausführlich und sehr gut werden die sogenannten Stars de Milchdiät vorgestellt und dabei vor gezuckerten Milchprodukten gewarnt.

Anschließend werden die Etappenziele und Störfaktoren der Diät sehr gut erläutert und die Diätrezepte bestens erklärt. Die Rezepte lassen einfach zubereiten. Die Speisen schmecken sehr delikat.

Die Autorin nennt für Süßmäuler übrigens die 13 besten Geheimwaffen gegen Süßhunger und verdeutlicht, dass neue Erkenntnisse zeigen, dass Tryptophan und neutrale Aminosäuren, die reichlich in Milch, besonders in Molke enthalten sind, die Serotoninkonzentration im Gehirn ebenso effektiv ankurbeln, wie Bananen und Schokolade.

Dennoch ist auch für Milchtrinker Bewegung wichtig. Mangiameli wartet mit der R2M-Methode von Jean-Philipp Klaack auf, die nicht nur beim Abnehmen hilfreich ist.


Bei allem muss man sich klar machen, dass Stress sich auf die Figur nicht vorteilhaft auswirkt und Cortisol als Hauptakteur bei der stressbedingten Gewichtszunahme gilt.


Skeptiker sollten zunächst das Kapitel Milchmythen zum Ende des Buches lesen, um mit den eigenen Vorurteilen aufzuräumen.

Empfehlenswert.

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Rezension: Gute Kohlenhydrate- Schlechte Kohlenhydrate


Dieses Buch haben die Diplom-Biologin Barbara Gassert, die Diplom-Ökonomin Petra Linné Und die Grafikerin Lydia Kühn auf den Weg gebracht. Ich gebe zu, es ist ein wenig "pervers" kurz vor den Festtagen mit einem Abnahmebuch aufzuwarten. Allerdings ist gerade jetzt in der süßen Weihnachtszeit das Buch sehr angebracht, weil wir jetzt zumeist ein Vielfaches an "Leeren Kohlehydraten" (Weißmehl- und Kohlenhydrate) zu uns nehmen und in der Folge an ungeliebtem Hüftgold zulegen.

Zunächst lernt man die so genannte Ernährungspyramide kennen und erfährt, was man unter „leeren, schlechten und guten Kohlehydraten zu verstehen hat.

Aufgeklärt wird man über die Heißhungerspirale und man erfährt wie viele Kohlehydrate man täglich benötigt, wenn man sich wenig oder viel bewegt.

In der Folge dann lernt man viel über Kohlenhydrate kennen und kann sich zahlreichen Tests unterziehen, die das Bewusstsein für richtige Ernährung schärfen.

Bei dem Test geht es darum beispielweise festzustellen, welcher Brottyp, Getreidetyp, Nudeltyp etc. man ist. In den jeweiligen Testauswertungen dann, wird das Bewusstsein geschärft im Hinblick dessen, was man falsch macht.

Man erfährt u.a. auch wie Getränke wegen der enthaltenen Kohlenhydrate auf uns wirken. Hier kommt auch Rot- und Weißwein zur Sprache.

Einfache Obst- und Gemüserezepte runden im Bereich der gesunden Sättigungsbeilagen (sprich der guten Kohlenhydrate) das Buch ab, das ich gerne empfehle.

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Rezension:Die Schlafstörungs-Fett-Falle: ... wie Sie trotzdem gesund und schlank bleiben (Broschiert)

Der. Nicolai Worm thematisiert in seinem neuen Buch die so genannte Schlafmangel-Fettfalle. Es geht ihm dabei aufzuzeigen, wie der Stoffwechsel durch die gestörte Nachtruhe immer mehr entgleist und als Folge Übergewicht, Insulinresistenz und Krankheit wie Diabetes, Herz- und Hirninfarkt sowie auch krebs entstehen können.


Der Autor erläutert zunächst, was man unter gesundem Schlaf zu verstehen hat und erläutert ausführlich die einzelnen Schlafphasen. Man erfährt, dass innerhalb der Schlafzyklen der Schlaf durch mehr oder weniger kurze Wachphasen unterbrochen wird. Je älter man wird, umso mehr häufen sich diese Wachphasen und umso geräderter ist man.

Der Autor stellt zwei Hypothesen auf, weshalb man schläft und erläutert auch wie viel Schlaf gesund ist. Laut aktuellem Wissensstand kann ein Normalschläfer mit acht Stunden Schlafbedürfnis eine Weile hindurch mit fünf bis sechs Stunden Schlaf auskommen, ohne dass seine Leistungsfähigkeit beeinträchtig ist.

Schlafmangel wird gefährlich, wenn man längere Zeit zu wenig schläft, dann nämlich muss man mit gesundheitlichen Folgen rechnen.

Man erfährt, dass der Mensch trotz der Orientierung am Tag- Nacht-Wechsel einen ganz persönlichen Biorhythmus hat und nur wer mit diesem im Einklang lebt, lebt auch wirklich gesund.

Man wird im Buch über den Rhythmus der Moderne informiert und hier auch darüber, dass wir immer weniger schlafen. Nahezu 8 Millionen Menschen leiden an Schlafstörungen, sind erschöpft, müde, reizbar und depressiv. Schlafstörungen sind nicht selten Hinweise auf körperliche und physische Erkrankungen, die zunächst behandelt werden müssen.

Aufgelistet und erläutert werden die vier Grundformen der Schlafstörung und erklärt auch wird der Teufelskreis der Schlafstörung, bevor der Zusammenhang zum Übergewicht ausgelotet wird.

In Deutschland sind laut Mikrozensus von 2009 schon 52 Prozent aller Erwachsenen übergewichtig, 16% der Gesamtbevölkerung sind adipös, (vgl.: S.37) und es sieht offenbar so aus, dass man umso dicker wird, je weniger man schläft. Schlafmangel begünstigt also das Übergewicht, weil er das Futtern von kohlehydratreichen Snacks und Süßigkeiten anregt.

Man wird aufgeklärt über die Regulation von Hunger und Sättigung und auch darüber, dass bei Schlafmangel das Cortisol sich im Blut langsamer abgebaut als nach erholsamer Nachtruhe. Menschen, die zu wenig schlafen, essen in der Regel 300 Kalorien mehr als sie sollten und werden auf Dauer dick, (vgl.: S. 48).

Die Auswirkungen eines Schlafmangels auf den Zuckerstoffwechsel scheinen enorm zu sein, darüber berichtet der Autor auch und über die geistige Trägheit, die schlechte Immunabwehr, das Herz- und Kreislaufversagen und die Tatsache früher zu sterben, wenn man nicht genug schläft.

Das Motto heißt also, den Stresslevel niedrig zu halten und sich schlank zu schlafen. Dr. Wurm nennt bekannte Helfer wie Baldrian, heiße Milch mit Honig und Wärme und wartet mit Vorschlägen zu "logisches" Ernähren auf. Dabei spricht er von LOGI-Kost. "Logi" vermindert Zucker und Stärke, stattdessen kommt Eiweiß und Fett auf den Teller (vgl.:S.94). Wie man mit Gemüse und Obst, Öl, Eiweiße etc. zu verfahren hat, macht er an Logi- Pyramiden deutlich. Dr. Worms Ernährungstipps sind mir zum großen Teil von anderen Ernährungsfibeln her bekannt. Neu ist der Moment des Schlafens. Sich damit zu befassen, ist gewiss kein Fehler. Dass derjenige, der schläft nicht sündigen kann, war schon immer klar, dass derjenige zur Belohnung auch noch schlank bleibt, ist neu. Insofern wünsche ich allen, gutes Durchschlafen, nach Möglichkeit nicht im Bürosessel:-))

Das Buch empfehle ich insofern gerne.

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Rezension:Die Schoko-Diät: Endlich schlank mit Genuss (Broschiert)

Wer in der trüben Jahreszeit sein Gewicht halten oder gar abnehmen möchte, muss nach meinen Erfahrungen anders vorgehen als derjenige, der im Frühling und im Sommer Hüftgold reduzieren möchte.

Jetzt ist die richtige Zeit für Ruth Moschners Schoko-Diät, die all jene begeistern wird, die sich nach Genuss ohne Reue sehnen.

Die Autorin beschreibt zunächst alle bekannten Diäten und zeigt auf, wo deren Schwachpunkte liegen. Dann nimmt sie zu ihrer "Schoko-Diät" Stellung, bei der man vor jeder Mahlzeit eine Dosis hochprozentige Schokolade isst und vom Gehirn durch den zeitlichen Abstand das Sättigungsgefühl bereits vor der eigentlichen Mahlzeit aktiviert wird.

Kakao verringert den Appetit auf Süßes, bei regelmäßigem Genuss sogar dauerhaft, (vgl.: S.50). Wie die Autorin bekundet, werden durch das erlaubte Naschen Hormone ausgeschüttet, die den Schlankheitseffekt erhöhen.


Moschner berichtet in der Folge, wie sie ihre "Schoko-Diät" erfand, nennt dann die häufigsten Diät-Irrtümer und thematisiert anschließend sieben goldene Regeln, die man sich zu Herzen nehmen soll, wenn man eine gute Figur anstrebt oder diese behalten möchte. Natürlich gehört täglich Bewegung dazu und auch der Hinweis, abends mit Kohlenhydraten zu geizen.

Ausführlich erklärt die Autorin, weshalb ihre "Schoko-Diät" funktioniert und erläutert die Inhaltsstoffe, die sie so gesund machen. Zur Sprache gebracht werden u.a. Antioxidantien, Flavonoide, Theobromin etc.. Anschließend wird erläutert, welche Schokolade zum Abnehmen die beste ist. Fest steht dabei, je dunkler die Schokolade ist, umso gesünder ist sie, weil bei der dunklen Schokolade der Zucker- und Fettanteil geringer ist.

Man wird im weiteren Verlauf des Buches mit den größten Schokoladenirrtümern vertraut gemacht, um dann ausführlich mit der Schoko-Diät im Alltag konfrontiert zu werden. Die Rezepte lassen sich einfach zubereiten und die Autorin beweist durch ihre vielen Infos, die sie dem "Schokohai" in den Mund legt, dass sie sich intensiv mit ernährungswissenschaftlichen Fragen beschäftigt hat.

Moschner thematisiert übrigens auch Fatburner sowie unser Einkaufsverhalten und wartet mit gymnastischen Übungen, beschreibt sogar Akupressurpunkte gegen Appetit und Hunger und lässt ihr Diät-Buch mit einem Test enden, durch den man ermitteln kann, welcher Schokotyp man ist.

Das Buch empfehle ich gerne weiter, weil es dem November-Blues die rote Karte zeigt.

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Rezension:Kräuter & Gewürze als Medizin: Gesund und schlank mit Vitalkräften aus der Apotheke der Natur. Krankheiten und Beschwerden auf natürliche Weise vorgeugen (Gebundene Ausgabe)

Der Medizinjournalist Klaus Obernbeil macht am Anfang seines Buches bereits klar, dass Kräuter und Gewürze nicht nur reich an Aroma- und Heilstoffen sind, sondern auch eine enorme Konzentration an anderen gesundheitsfördernden Substanzen enthalten, die er im Einzelnen auflistet. Dabei vergisst er nicht zu erwähnen, dass die Kombination aller enthaltenen Phytosubstanzen die Heilkraft der Kräuter so einzigartig macht.

Kräuter und Gewürze regenerieren natürliche Stoffwechselmechanismen im Körper, führen zu einem ausgeglichenen Wasserhaushalt, regen die Magen- und Darmtätigkeit an und sorgen für eine bessere Durchblutung, wirken harntreibend, fettabbauend, fördern die Wundheilung, beugen Diabetes vor, kräftigen das Immunsystem und stimulieren die Gehirntätigkeit, (vgl.: S.14).

Dieses Buch erläutert ausführlich die Welt der Kräuter, beginnend mit Ampfer und endend mit Zimt. Man erfährt stets, was das einzelne Kräutlein auszeichnet, liest über dessen Verbreitung, den medizinischen Nutzen, die Inhalts- und Wirkstoffe, erfährt Näheres im Hinblick auf das Vorbeugen und Heilen und erhält nützliche Tipps für Einkauf und Küche. Warnhinweise bleiben übrigens auch nicht ausgespart.
Des Weiteren wird erläutert, wie bestimmte körperliche Beschwerden und Krankheiten entstehen, welche Symptome sie ausprägen und auf welche Weise wir diese mit Kräutern und Gewürzen zu lindern und zu heilen vermögen, (siehe Seite 191 ff).

Wie die jüngsten Forschungen in den USA belegen, so Oberbeil, leiden 50% aller Männer über 40 Jahre unter Impotenz oder impotenzähnlichen Symptomen, (vgl.: S.219). Scharf schmeckende Kräuter und Gewürze (sie sind im Einzelnen aufgelistet) fördern den Blutfluss und steigern die Libido und Potenz.

Welche Kräuter bei Konzentrationsschwäche eingesetzt werden sollen, liest man ebenso, wie auch welche bei Schlafstörungen, Nervenschwäche und Magen-Darm-Störungen zum Einsatz kommen.

Mir gefällt die Übersichtlichkeit und wohldurchdachte Struktur dieses Buches, das uns klar macht, wie viel uns die Apotheke der Natur zu bieten hat.

Dieses Buch gehört im Grunde in jeden Haushalt.

Empfehlenswert.

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Rezension:Jede Woche ein Stück vom Glück: Achtsamkeits- und Yogaübungen für ein entspanntes Jahr (Spiralbindung)

Die Autorin dieses Tischjahresbegleiters (Spiralbindung), der nicht auf ein spezielles Jahr datiert ist, wurde von der Yoga-Lehrerin Elisabeth Röcker konzipiert.

Die Monatsthemen lauten:
Zielstrebigkeit, Abgrenzung, Lebensmut, Gesundheit, Lebensfreude, Bewegung, Entspannung, Selbstbewusstsein, Ressourcen, Resonanz, Konzentration und Spiritualität.

Ich teile in vieler Hinsicht die Meinung Röckers, auch im Hinblick auf Abgrenzung. Es stimmt, nur wer sich abgrenzen kann, kann sich im Zweifelsfall auch schützen, ist in der Lage auch mal Kontrolle aufzugeben, loszulassen, zu vertrauen und sich zu öffnen, (vgl.: S.11).

Mein Lieblingsthema ist übrigens Lebensfreude. Es ist das große Thema des Monats Mai, gefolgt von Bewegung, dmn Thema des Monats Juni.

Atemübungen und eine Vielzahl von Jogaübungen lernt man kennen und man lernt zu begreifen, wie wichtig Entspannung und Achtsamkeit ist, wenn man das Ziel "Glücklichsein" im Fokus hat.

Man sollte versuchen den sogenannten Flow zu nutzen, um seine Ziele zu erreichen und seine Zielstrebigkeit mittels Entspannung unterstützen. Wie das funktioniert erklärt die Yogalehrerin sehr gut.

Röcker zeigt u.a. wie man den inneren Raum entrümpelt, einen Lichtmantel um sich aufbaut, der uns vor Angriffen von außen, konkret vor Neid und Missgunst, schützt.

Ferner lernt man das innere Kind glücklich zu machen und im Tanzen Entspannung zu finden. Auch die Praxis des inneren Lächelns wird beleuchtet und man erlernt eine selbstbewusste Haltung zu visualisieren.
Es folgen immer wieder gut erklärte Yogaübungen und man hat des Weiteren Gelegenheit, sich in kluge Sentenzen zu vertiefen und über deren Inhalt zu meditieren.

Mir hat eine Sentenz besonders gut gefallen. Es ist ein irischer Segensspruch:"Nimm dir Zeit, um zu spielen, es ist das Geheimnis deiner Jugend."

Ich möchte abschließend ein weise Empfehlung Röckers zitieren:
"Der Leuchtturm

1 Stellen Sie sich einen Leuchtturm vor, den sie in ihrer Fantasie immer dann besteigen, wenn es ihnen schwer fällt, Abstand zu einer Situation oder einem Menschen zu bekommen.

2 Schauen sie von oben auf die Situation hinunter. Von hier können Sie oft überraschende neue Einsichten gewinnen, um dann mit einem deutlich positiveren Gefühl wieder hinunterzusteigen in Ihre Alltagswelt."

Es gibt viele Möglichkeiten Grenzen zu ziehen. Es gab Zeiten, da sah ich die Notwendigkeiten noch nicht. Heute weiß ich, dass sie das A und O in der Persönlichkeitsentwicklung sind und ganz ungemein für Ausgeglichenheit und Entspannung sorgen.

Empfehlenswert.

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Rezensionen: Entdecke die Kraft der Meditation: Das 28-Tage-Programm (Gebundene Ausgabe)

Jochen Lehner hat das hervorragende Buch "Entdecke die Kraft der Meditation" von Sharon Salzberg von Englischen ins Deutsche übersetzt. Dem Buch ist eine CD beigegeben, die vier Meditationen enthält. Es handelt sich hierbei um eine Atemmeditation, eine Meditation im Gehen, eine Meditation über Gefühle und schlussendlich eine Herzgüte-Meditation.

Die Autorin fragt im Buch zunächst, was Meditation eigentlich ist und definiert diese als eine Schulung unserer Aufmerksamkeit, mit dem Ziel bewusster wahrzunehmen, was gerade in uns und in unserer Umwelt vorgeht. Meditation macht uns sensibel dafür, auf unsere Erfahrungen und Reaktionen zu achten, ohne sie zu beurteilen.

Die Fähigkeiten der Konzentration, Achtsamkeit und Mitgefühl bzw. Güte gilt es auszubilden, um die Aufmerksamkeit zu stabilisieren. Die Autorin hebt hervor und erklärt auch näher, dass Meditation keine Religion ist, dass sie keine besonderen Fähigkeiten voraussetzt, etc., nimmt also die Bedenken, die Anfänger eventuell damit haben.

Herzensgüte ist die mitfühlende Grundhaltung, die unsere Aufmerksamkeit weitet. Sie schafft es selbst mit unseren Feinden positiv umzugehen. Herzengüte ist das A und O für einen augeglichenen Menschen. Nur durch sie kann man letztlich Gelassenheit, Stärke und Ruhe erreichen.

Salzberg erläutert gut nachvollziehbar, weshalb wir meditieren sollen. Zu diesen Gründen zählen, dass man zu dem zurückfindet, was uns in der Tiefe tatsächlich etwas bedeutet. Auch gewinnt man jene Energien zurück, die man bislang dahingehend vergeudet hat, dass man bemüht war, das nicht Beherrschbare zu beherrschen. Selbstverständlich gibt es noch viele andere Gründe, weshalb es sinnvoll ist zu meditieren. Zahlreiche davon erläutert die Autorin ausgiebig.

In der ersten Woche geht es um den Atmen und die Kunst des Neubeginns. Man lernt mit der Ablenkung, die völlig normal ist, umzugehen und sich Schritt für Schritt besser zu konzentrieren.

Es ist unmöglich hier im Einzelnen auf die Vorbereitungspunkte einzugehen. Dass sie gut beschrieben sind, will ich nicht unerwähnt lassen.

Nahegebracht wird dem Leser und Zuhörer sehr gut die Kernmeditation, das Atmen, die Gedankenloslass-Meditation und eine Minimeditation für den ganzen Tag.

In der zweiten Woche geht es um die Achtsamkeit des Körpers, man kann sich in die Meditation im Gehen einüben. In der dritten Woche schließlich erlernt man, wie man unter der Voraussetzung von Meditation mit seinen Gedanken und Gefühlen umgeht. Wir müssen lernen, dass wir nicht unsere Gedanken sind, sondern bei Weitem mehr. Gedanken begrenzen, machen eng. Um sich zu weiten, muss man sein Inneres erspüren. Dies ist durch Meditation möglich.

Unsere Gefühle gilt es auszuloten, aber bitte nicht unter Stress. Wir müssen lernen sie bewusst anzuschauen, wenn wir damit umgehen und uns von ihnen nicht überwältigen lassen möchten.

Die wohl wichtigste Meditationsübung ist die der Herzensgüte. Dies Meditation sollte man jeden Tag realisieren. Güte und Freundlichkeit sind Stärken und keine Schwächen. Wünschen Sie sich und allen anderen Menschen auf dieser Welt alles Gute, versuchen Sie großzügig zu sein, nicht schlecht über andere zu reden und denken Sie stets daran, dass alle Menschen auf dieser Welt glücklich sein möchten. Es ist so einfach, einen Beitrag dazu zu leisten.

Das Buch und die CD verhelfen Ihnen zu einem besseren Lebensgefühl, fernab von Destruktion und Boshaftigkeit, die immer ein Ausdruck eines gestörten Innenlebens, einer zutiefst verletzten Seele sind.

Sehr empfehlenswert.

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Rezension: So is(s)t Deutschland 2011: Ein Spiegel der Gesellschaft (Gebundene Ausgabe)

Die Nestlé Studie 2011 "So is(s)t Deutschland" verdeutlicht den Orientierungsbedarf der Verbraucher, ihre Navigation durch die Fülle der Ernährungsoptionen in den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und die große Bedeutung der Familie für das Ernährungsverhalten. Offenbar wird überall sichtbar wie intensiv gesellschaftliche Veränderungen und die Entwicklung des Ernährungsverhaltens zusammenhängen.

Nach Vorworten des Vorsitzenden des Vorstandes der "Nestlé Deutschland AG" Gerhard Berssenbrügge und der Geschäftsführerin des "Instituts für Demoskopie Allensbach Gesellschaft zum Studium der öffentlichen Meinung mbH" Prof. Dr. Renate Köcher erfährt man in der Einführung, welche neuen Trends es seit 2009 gibt.

Die Kernergebnisse der Nestlé Studie 2011 zeigen einen starken Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Erscheinungen und Einstellungen der Verbraucher in der Ernährung.

Kapitel 1 des Buches befasst sich mit der Entstrukturisierung der Gesellschaft, der Ernährung "Out-of-Home" und der Ernährung im Alter. Eine Vielzahl von Untersuchungsergebnissen wird aufgelistet und graphisch dargestellt, so dass man einen recht guten Eindruck davon erhält, was sich derzeit in unserer Gesellschaft im Bereich Ernährung verändert. Prof. Peter Wippermann konstatiert nicht grundlos, dass die Nahrungsaufnahme zunehmend als Zeitressourse erkannt wird, (vgl.: S.21). Aufgezeigt wird u.a., dass Berufstätigkeit den Tagesablauf entstrukturiert und besagte Entstrukturierisierung Ernährungsdefizite begünstigt, Berufstätigkeit offensichtlich zu unregelmäßigen Essen zwingt, Deutschland ein Land der Snacker ist und bei Männern im hohen Alter die Ernährung gesünder wird. Was ich hier nur kurz angerissen habe, wird im Buch natürlich ausführlich erläutert. Der von mir hochgeschätzte Prof. Dr. Meinhard Miegel wartet mit einem sehr klugen Beitrag mit dem Titel "Essen und Trinken ist eine Sache des Hirns" auf. Einen seiner Sätze in seinem Beitrag finde ich so bemerkenswert, dass ich mich entschieden habe, ihn in die Kopfzeile zu nehmen."Denn die verblassende kulturelle Dimension von Essen und Trinken hat dem Missbrauch des Lebensmittelkonsums beträchtlichen Vorschub geleistet," (Zitat: S. 41). Prof. Miegel hat Recht, wenn er fordert, dass Essen und Trinken in die menschliche Kultur wieder eingebettet werden muss.

Untersucht wurde des Weiteren die Programmierung in der Familie und dabei wurde u.a. festgestellt, dass Eltern Ernährungsstile vererben, gehobene Schichten gesünder speisen und die Schulverpflegung zu wünschen übrig lässt. In weiteren Kapiteln werden Untersuchungsergebnisse in punkto Qualität und Nachhaltigkeit und Lebensmitteleinkauf in Deutschland aufgezeigt.

Beiträge wie jener von Johann Lafer sind sehr lesenswert, weil er darauf hinweist, dass Lebensmittel Mittel zum Leben sind, was mittlerweile leider schon fast vergessen ist.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der Nestle Studie 2011 in Bezug auf den stationären Handel wird auch thematisiert und ebenso kommt zur Sprache, wie nach Meinung einiger Insider die Zukunft der Ernährung ausschauen wird. Aufgrund der Nestle- Studie 2011 sind solche Ausblicke keine Orakelsprüche, sondern Prognosen, die sich aus den empirischen Studien ergeben.

Eine sehr aufschlussreiche Studie, die deutlich macht, wie wichtig Bücher wie z.B. "Rettet die Tafelrunde! Warum es so wichtig ist, dass Eltern und Kinder an einem Tisch sitzen tatsächlich sind." Es geht darum, neues Bewusstsein für Grundsätzliches zu schaffen.
Lesenswert.

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Rezension: Wellness Drinks fürs ganze Jahr

Wellness Drinks fürs ganze Jahr bieten nicht selten eine hervorragende Möglichkeit, den Körper mit genügend Flüssigkeit zu versorgen und zeitgleich die empfohlene Menge von fünf Stück Obst und Gemüse zu sich zu nehmen.


Das Buch teilt die delikaten Getränke den Jahreszeiten zu und macht bei den Früchten des Frühlings zunächst auf die Inhaltsstoffe der Aprikose, der Kumquat, der Erdbeere, der Kirsche, der Pflaume, des Apfels sowie des Pfirsichs aufmerksam und erklärt auch, welche Wirkung der Genuss der jeweiligen Früchte auf den Körper hat. Pfirsiche beispielsweise enthalten Betacarotin und Vitamin C, des Weiteren Phosphor und Eisen. Der Genuss von Pfirsichen wirkt sich positiv auf das Sehvermögen, Haare, Nägel, Schleimhäute, Knochenwachstum, Gewebe und auf das Nervenwachstum von Kindern aus, ferner beugen sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und degenerativen Prozessen vor. Zudem stärkt Pfirsiche die Abwehrkräfte und wirken leicht abführend, (vgl.: S.9).


Es werden auch die Inhaltsstoffe von diversen Herbstfrüchten und deren Wirkung auf unseren Körper genannt. Zur Sprache kommen hier der Apfel, die Trauben, der Granatapfel, Feigen, Cherimoya und die Banane. Diese ist übrigens reich an Vitamin B 6, Kalium und enthält eine große Menge an Ballaststoffen, Betacarotin, Folsäure, Eisen und auch Jod. Nicht nur Menschen mit hohem Blutdruck sollten Bananen essen, (vgl. S.101).


Man lernt auch die Inhaltsstoffe von einigen Gemüsesorten und deren Wirkung auf den Körper kennen Hier hier geht es um die Karotte, die Zwiebel, die Gurke, den Kopfsalat, die Tomate, die Rote Beete, Stangensellerie Spinat, Fenchel, Paprika, Brokkoli und Knoblauch. Männer sollten übrigens Tomaten essen, denn er verhindert aufgrund seiner Antioxidantien Prostatakrebs.


Man lernt - in Jahreszeiten untergliedert - 200 leckere Rezepte für Fruchtsäfte, Smoothies und Greeners, Hauttees, Entwässerungstees, Gemüsesäfte , Pu-Erh- Tees , Kaffee, eiskalt, Milchshakes, Erfrischungsdrinks, erfrischende Tees, Eistees, Granizados, Horchata! Horchata!, Schokolade, Grüntee, Noni, Entspannungstees, heißen Kaffee, Schwarztee, Malzgetränke, Verdauungstees, Zitrusfrüchte und Obst- und Gemüsecremen kennen.


Sehr gut, dass man bei den Getränken, die Zitrusfrüchte enthalten, den Hinweis gibt, dass man die weiße Haut beim Entsaften nicht entfernen soll, den diese enthält wichtige, gesundheitlich relevante Stoffe.

Die Rezepte sind alle bestens erklärt und superlecker.
Empfehlenswert.

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