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Rezension: Dr. med Michael Spitzbart: Erschöpfung und Depression

Dr. med Michael Spitzbart hat einen sehr guten Ratgeber zum Thema Erschöpfung und Depression auf den Weg gebracht. Der Autor definiert Burnout als "Prozess, in dessen Verlauf Euphorie, Schaffenskraft, Lebensmut und positive Energie schwinden und durch Leere, Lebensunmut, Antriebsarmut und Pessimismus ersetzt werden." (Zitat, Seite 15). 

Laut dem Hamburger Burnout-Forscher Matthias Burisch gibt es zwei Typen, die besonders gefährdet sind: den Selbstverbrenner und der Verschlissene. Was man darunter zu verstehen hat, wird genau erläutert. 

Das Ausbrennen kann durch nachstehende Persönlichkeitsstrukturen gefördert werden:
-Überengagement mit großem Verantwortungsbewusstsein 
-150- prozentiges Perfekt-sein-Wollen 
- Leistungsfanatismus 
-superhoher Anspruch an sich selbst
- geringe Selbstsicherheit
-Sich nicht abgrenzen können 
-kein Ziel vor Augen

Begünstigt werden kann das Ausbrennen durch: Existenzängste, durch das Phänomen immer zu Diensten sein zu wollen, durch Multi-Duty-Life, durch den Stressor Chef, aber auch durch Depersonalisierung. 

Man erfährt, wie es zu Dauerstress kommt und wird in Kenntnis gesetzt, dass Experten überzeugt sind, dass 90 Prozent aller Depressionen durch Stress ausgelöst werden, aufgrund der Tatsache, dass der Körper pausenlos in einer Hab-Acht-Stellung ist. Gelegenheit hat man, sich einem Stresstest zu unterziehen, der sehr erhellend ist und sich in die Haupt- und Zusatzsymptome einer Depression zu vertiefen. 

Burnout ist ein schleichender Prozess, der mit dem Zwang sich zu beweisen beginnt und der in der inneren Leere endet. Ausgiebig lernt man Behandlungsmethoden bei Burnout kennen. Dr. Spitzbart empfiehlt körpereigne Mittel und erörtert wie man die Hormonproduktion anregt. Gut erklärt der Autor, wie seine Methode funktioniert und vergisst dabei auch nicht, an die B- Vitamine und Folsäure zu erinnern. 

Man soll aber nicht nur seinen gestörten Hormonhaushalt stabilisieren, sondern auch die eigenen Strukturen und Muster überprüfen. Ferner sollte man Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, auch die Lebenseinstellung kritisch betrachten, um auf diese Weise völlig aus dem Burnout herauszufinden. Hier gibt Dr. Spitzbart sehr gute Hilfestellungen. Ein nicht unwichtiges Kriterium heißt: sich abzugrenzen. Wie man geschickt nein sagt, wird bestens erläutert, ferner auch  wird gut erklärt, was man unter natürlichen Antidepressiva im Einzelnen zu verstehen hat. Alles in allem ein brauchbarer Ratgeber. 

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Rezension: Meditative Reisen in die Tiefenentspannung CD: Mehr Energie durch Powernapping und gesunden Schlaf (Audio CD)

Es ist die zweite CD von Thomas Niklas Panholzer, die ich rezensiere und auch dieses Mal bin ich überrascht, wie wohltuend seine Entspannungstechniken sind.

Panholzer befasst sich seit längerer Zeit bereits mit mentalen Entspannungstechniken wie Phantasiereisen und Hypnose. Aufgrund seiner Erfahrungen hat er deren Wirkung auf Kreativität und Selbsterkenntnis erkannt.

Die Entspannungstechniken von Herrn Panholzer trägt die Vokalistin Sabine Bundschuh vor. Ihre Stimme ist überaus angenehm und beruhigend. Die Meditationen sollen gezielt Alpha- und Thetawellen im Gehirn lösen. Dies hat zur Folge, dass der Körper und der Geist zur Ruhe kommen.

 Die Spieldauer der CD beträgt 67 Minuten. Man muss sie übrigens nicht immer vollständig hören. Es genügen einzelne Reisen, um zur inneren Mitte zu finden, loszulassen und zu entspannen.

 Im Begleitheft, erfährt man, weshalb u.a. Entspannung so wichtig ist und in diesem Zusammenhang auch, dass eine kurze Meditation von nur 10 -20 Minuten so wohltuend wie ein Nachtschlaf sein kann.

Aufgeklärt wird man in besagtem Heft auch über die Erholung durch Thetameditation und über die Funktionsweise von Tiefenentspannung.

 Die CD empfehle ich gerne, weil sie wirklich die innere Gelassenheit fördert.

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Rezension: Voll auf Zucker- Martina Fontana

Vor einigen Jahren habe ich ein sehr gutes Buch von Max Bruker über die gesundheitlichen Nachteile, die durch Industriezucker ausgelöst werden, gelesen. Martina Fortana befasst sich nun ebenfalls mit diesem Thema und wartet mit einer Reihe mir bislang unbekannter Fakten auf, sodass sich die Lektüre von "Voll auf Zucker" wirklich gelohnt hat. 

Gleich zu Beginn weist sie darauf hin, dass Zucker süchtig machen kann und hier in unserem Land pro Kopf im Jahr 40 kg Zucker verspeist werden. Die Lebensmittelindustrie allerdings weiß es bislang zu verhindern, dass Zucker offiziell nicht als suchtfördernd anerkannt wird, obschon die Folgen eines zu hohen Zuckergenusses fatal sind. 

Die Autorin nennt die typischen Suchtkriterien und verdeutlicht, dass die Zuckersucht viele Gesichter hat. Wichtig zu wissen ist dabei, dass alle industriell hergestellten Zuckerarten leere Energieträger sind, die keinerlei Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Zwar schenkt Zucker dem Körper "schnelle Energie", doch wird hierdurch der Stoffwechsel stark belastet. Es gibt weitaus nachhaltigere Energieträger. Diese vergisst die Autorin nicht zu nennen. 

Fortana erläutert das Verhalten eines Zucker-Junkies, eines Zucker-Genießers und eines Zucker-Asketen. Anhand eines aufschlussreichen Tests können Leser ermitteln, wo sie sich einzureihen haben. Mir sind in meinem Leben einige Zuckersüchtige begegnet, die mittlerweile alle an Diabetes II erkrankt sind und nach wie vor abstreiten zuckersüchtig gewesen zu sein. Der Test von Fortana dürfte selbst dem renitentesten Zucker-Junkie die Augen öffnen und zu einer Entziehungskur motivieren. 

Zucker wird gezielt als billiger Füllstoff, Geschmacksträger und Süchtigmacher eingesetzt. Hierüber schreibt die Autorin sehr eindringlich und nennt auch die Zuckerarten, die in der Lebensmittelindustrie verwendet werden. Nicht grundlos unterstreicht Fontana, dass alle, die ihr Gewicht halten oder gar verringern möchten, besonders die Industrie-Fruktose meiden sollen und nennt im Anschluss daran die Aufgabe der Hormone Insulin, Leptin, Glukagon, um sich dann mit Diabetes und anderen Spätfolgen des Zuckerkonsums zu befassen.

An Diabetes II erkranken übrigens fast ausschließlich Übergewichtige, die sich längere Zeit falsch ernährt haben. 8 Millionen Deutsche sind bereits erkrankt. Bis 2025 wird mit einer Verdoppelung der Fälle gerechnet. Anhand einer Tafel kann man ablesen, wann die Blutwerte gesund sind, wann eine gestörte Glukosetoleranz vorliegt und ab wann man an Diabetes erkrankt ist. 

Ausführlich erläutert die Autorin, in welchen fertigen und teilfertigen Produkten Industriezucker versteckt ist und thematisiert im Anschluss daran die Ernährungsfallen von Kindern, die mittlerweile nichts selten 150 Würfelzucker (in fester und flüssiger Form) konsumieren. Fast 50% aller Kinder in unserem Lande sind schon übergewichtig.

 Die Autorin zeigt sich kämpferisch und appelliert, ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln und führt viele Möglichkeiten an, den Interessen der Zucker-Industrie zuwider zu handeln. Dabei vergisst sie nicht, Beispiele der Verbrauchertäuschung anzuführen. In den Text von Martin Fontana sind übrigens viele persönliche Geschichten von Personen eingebunden, die die Zuckersucht überwunden haben. Diese "Zuckerteufelgeschichten" dürften für "Zucker-Junkies" sehr motivierend sein. Es geht, wenn man will.

Wichtig ist, sein Essverhalten genau zu überprüfen, um einen inneren Wandel vorzunehmen. Fontana meint, es dauere 30 bis 60 Tage bis eine Veränderung zu einer Gewohnheit wird. Akute Atem-Übungen helfen übrigens die Gier nach Süßem zu überwinden, auch Bewegung ist hilfreich. Dieses Buch lehrt den Leser den Vorteil eines zuckerärmeren Lebens zu erkennen. Ich empfehle es gerne, weil es Bewusstsein schafft.  

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Rezension:Tigerfeeling - Das Rückenprogramm für sie und ihn (Gebundene Ausgabe)

Benita Canetieni zeigt in diesem Buch, was man tun kann, um nicht von Rückenschmerzen geplagt zu werden. Von dem ganzheitlichen Beckenbodentraining, über das ich neulich eine Rezension verfasste, entwickelte sich die CANTIENICA-Methode für Körperform und Haltung, zu der auch das vorliegende Rückenprogramm für Mann und Frau zählt.

Zunächst erfährt man allgemein Wissenswertes über die Wirbelsäule, der Konstruktion aus 24 Knochen plus Kreuzbein und Steißbein. Diese bildet eine Art Supertresor um den Spinalkanal (eine Röhre aus gelblichem Material) herum. Er ist von allen Seiten mit Knochen abgepuffert und mit Schutzbändern innen und außen gesichert, dabei aber beweglich. Elastische Scheiben zwischen den Wirbeln machen Drehungen und Biegungen möglich. Das übrigens sind die Bandscheiben. Die Autorin erklärt, weshalb Kinder mit einer geraden Wirbelsäule auf die Welt kommen und weshalb Fehlhaltungen im Laufe des Lebens immer ein Ganzkörpergeschehen sind, auch warum die Schwerkraft eine gute Voraussetzung für den gesunden Rücken und den aufrechten Gang verkörpern.

Anhand einer grafischen Darstellung wird der Rücken und was diesen gesund erhält vorgestellt. Es folgen dann ausführliche Erläuterungen zum Becken, dem Oberkörper, dem Brustkorb und dessen Zwerchfell, bevor man mit dem kleinen 1x1 der Schmerzen konfrontiert wird. Hier wird zunächst klar gemacht, dass Schmerzen ein Segen sind, weil es sich um Signale des Körpers handelt.

Der Übungsteil im Buch ist reich bebildert und sehr gut erklärt. Zunächst lernt man die Wirbelsäule aufzuspannen, dabei ein Gespür für die Mittelachse zu entwickeln, lernt bewusst wahrzunehmen, wie sich der Körper aufrichtet und auf jeder Ebene selbst tragen kann. So lernt man geradezu spielerisch die entspannte Aufspannung kennen.

Anschließend wird gezeigt, wie man das Becken mobilisiert. Hier lernt man die Beckenseiten als zwei eigenständige Körperteile zu verstehen, lernt die Beckengelenke zu befreien und die Beckenseiten als Fundament für den aufrechten Gang zu begreifen, die vertikale Beckenrotation zu erleben, die Beinachse zu begradigen und Kreuzschmerzen durch bestimmte Übungen für immer loszuwerden.

In den Übungen, in denen man erlernt, den Brustkorb richtig auszurichten, erfährt man wie man die Mittelachse ausrichtet, weil sich an dieser alle Körperteile aufrichten, lernt des Weiteren die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule zu entdecken und für den Kreuzgang einzusetzen, den Rumpfmuskel als Rückenstütze aufzubauen, den Kopf auszurichten und die Schultern so zu entspannen, dass die Arme gerade mal 1 Gramm leicht erscheinen. Wie in den vorangegangenen Übungskapiteln gibt es viele SOS-Übungen, die dazu verhelfen schmerzfrei zu bleiben.

Im vierten Übungsteil schließlich lernt man seine Knochen auszurichten. Uns stehen bis zu 100 Prozent der Skelettmuskulatur zur Verfügung, lernt die Muskeln zu vernetzen und zu kräftigen und zwar von innen nach außen, sowie den Beckenboden und das Zwerchfell optimal einzusetzen.

Dann werden Krankheitsbilder und die Erfolgsaussichten auf die jeweilige Genesung erläutert. Zu Sprache gebracht werden: Arthrose, Bandscheibenvorfall, diffuse Rückenschmerzen, Flachrücken, Frozen Shoulder, Halswirbeldeínformationen, Hexenschuss, Hohlkreuz, Hüftschiefstand, Osteoporose und vieles andere mehr, so etwa auch Spannungskopfschmerzen, deren Ursache eine ungünstige Kopfhaltung sein kann, der man mit entsprechenden Übungen zu begegnen vermag.

Alles in allem ein sehr gutes Buch, das verdeutlicht, dass es kein großes Problem ist, Haltungsschäden zu begegnen und sich auf diese Weise von unliebsamen Schmerzen zu befreien.

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Rezension:Tigerfeeling: Das sinnliche Beckenbodentraining für sie und ihn (Gebundene Ausgabe)

Benita Cantieni macht in diesem Buch klar, wie wichtig die Beckenbodenmuskulatur für die Gesundheit, Haltung und das Aussehen sind. Durch die Übungen, die Cantieni näher erklärt, ist es nicht schwer, die Beckenbodenmuskulatur nachhaltig und sinnvoll zu trainieren und hierdurch ein besseres Körperbewusstsein zu entwickeln. Die Autorin begründete 1997 die CANTIENICA- Methode für Körperform und Haltung, die ein erfahrungsanatomisches Trainingskonzept darstellt. Mittlerweile arbeiten in Euro bereits 1200 Therapeuten oder therapeutisch Tätige mit den Erfolgskonzept gegen Fehlhaltungen aller Art.

Cantieni wartet zunächst mit einem sehr erhellenden Beckenboden-Check für Frauen und einem weiteren für Männer auf. Eine Auswertung der umfangreichen Checklisten folgt sogleich im Anschluss. Anschließend hat man Gelegenheit Erfahrungsberichte zu studieren und sich mit dem Becken und den Beckenbodenschichten sowohl Frauen und als auch von Männern zu befassen.

Der Übungsteil, der sich dann anschließt, ist in vier Bereiche untergliedert und beginnt mit den Prinzipien des Trainings und den Grundpositionen, die da lauten: sitzen, liegen, knien und stehen. Jede der besagten Positionen bringt den Körper in einer Grundaufspannung, die man sofort im Alltag übernehmen kann.

Das Grundprogramm dauert 20 Minuten an und wird genau erläutert. Die einzelnen Übungen sind einfach und dürften sogar von Menschen im hohen Alter noch gemeistert werden. Etwas anstrengender dann ist das Tigerfeeling -Intensivprogramm. Hier werden alle Übungen vom Becken gesteuert. Man hat Gelegenheit auf diese Weise die Tiefenmuskulatur zu trainieren. Wie die Autorin unterstreicht sind Geschlecht, Alter und Fitness unerheblich, entscheidend sei, dass man sich auf die Körperwahrnehmung einlässt. Das Training soll fordern, aber anschließend soll man sich aufgespannt, lebendig und pulsierend, mit einem Wort wohlfühlen. Das Versprechen wird eingehalten, wie ich beim Üben feststellen könnte.
Des Weiteren werden für jeden Tag 7 Minuten Kurzprogramme vorgestellt, diese sollte man konsequent durchführen, nicht zuletzt, weil man sich vor vielen körperlichen Defiziten schützen kann, wie die Checklisten zeigen.
Im umfangreichen Glossar zum Schluss erfährt man Wissenswertes u.a. über das Becken, das Schambein, den Sitzbeinhöcker, das Steißbein und die Beckenbodenmuskulatur. Zudem wird über die drei Schichten des Beckenbodens umfangreich informiert. Zahlreiche Fotos von den Übungen und Zeichnungen der näher erläuterten Körperteile vervollständigen die Gesamtinformationen, mittels der man gegen allerlei Beschwerden zu Felde ziehen kann, so etwa gegen schwere Beine, Wirbelsäulenverkrümmungen, Gelenkarthrosen, Leistungsschwäche, Kreuzschmerzen, etc.

Ich empfehle das Buch gerne. Viele Übungen lassen sich bequem im Büro zwischendurch realisieren.

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Rezension: Das Praxisbuch: Mit Ernährungs- und Bewegungsplänen als konkreter Einstieg in die LOGI-Methode für ein besseres Leben mit Diabetes (Broschiert)


Dieses Buch habe zur Vorbeugung gelesen, da ich keine Interesse daran habe, irgendwann an Diabetes Typ 2 zu erkranken, denn die Autorin verspricht, dass es möglich ist, mit der so genannten LOGI-Methode dem Diabetes jeden Tag aufs Neue ein Schnippchen zu schlagen.

Katja Richert, die Verfasserin des Ratgebers ist Diabetesberaterin in einer Diabetologischen Schwerpunktpraxis in München und schult seit 2005 Diabetiker auf LOGI. Diesen Begriff erklärt sie zunächst den Lesern. Er steht für Low Glycemec and Insulinemic Diet. Damit gemeint ist eine Ernährung, die den Blutzuckerspiegel niedrig hält. Bevor man erfährt, was im Einzelnen geschieht, wenn man zuckerkrank wird, werden die Begriffe "Glykämischer Index" (GI) und "Glykämische Last" (GL) erläutert und man bleibt auch nicht im Ungewissen, wie man den GL berechnet.

Die Bezeichnung Diabetes mellitus ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Störungen im Stoffwechsel. Ihr Hauptsymptom sind akute oder chronische Blutzuckerwerte. Dabei sind von den Ursachen die unterschiedlichen Diabetestypen abhängig, wobei die am häufigsten auftretenden Diabetesformen Typ 1 und Typ 2 sind. Was man darunter zu verstehen hat, wird sehr gut erläutert.
Anschließend erfährt man Wissenswertes über sinnvolle Ernährung, die den Blutzucker niedrig hält und kann sich anhand der aufgezeigten Ernährungspyramide klar machen, dass die Kohlenhydrate in der dritten Pyramidenstufe nur in kleinen Mengen in die Mahlzeiten eingebaut werden sollten, denn je weniger Kohlenhydrate, umso geringer ist der Blutzuckeranstieg.

Die Autorin thematisiert auch Diabetesmedikamente und setzt sich mit diesen kritisch auseinander, erläutert den so genannten Basalratentest, bei dem es um die Überprüfung der Grundversorgung an Insulin geht und listet die Regeln zur Insulindosisanpassung auf. Des Weiteren erklärt sie wie es zur Hypoglykämie am Nachmittag, zum hohen Blutzucker vor dem Schlafengehen, zum hohen Nüchternwert, zu niedrigem Blutzucker nach Bewegung oder nach dem Frühstück kommt. Stets werden die Sachverhalte genau beurteilt. Es werden die Ergebnisse der Ursachenforschung genannt, Maßnahmen aufgezeigt und mit umfassenden Erklärungen aufgewartet, die sehr erkenntnisfördernd sind.

Den dann folgenden LOGI-Check sollten Betroffene nicht nur aufmerksam lesen, sondern selbstkritisch beantworten und fortan nach den im Buch vorgestellten Rezepten ihre Mahlzeiten zubereiten. Die Rezepte sind nicht kompliziert. Es werden stets Tipps gegeben. Immer sind als Nährwertangabe die Broteinheiten genannt.

Die positive Auswirkung von körperlicher Bewegung wird auch ausführlich dargelegt, nicht zuletzt kann hierdurch die Insulinempfindlichkeit gesenkt werden.

Die 10 LOGI- Regeln für Diabetiker sollten diese beherzigen und einfach ausprobieren, welche positiven Veränderungen eine veränderte Ernährung zur Folge hat.

Empfehlenswert.
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Rezension:Wir Besser-Esser: Gesunde Ernährung macht Spaß [Gebundene Ausgabe]


Diesen sehr informativen, witzig gestalteten Gesundheitsratgeber hat Prof Dr. Grönemeyer für Kinder und deren Eltern geschrieben. Der Autor berichtet einem fiktiven Kinder Reporterteam einen fiktiven Schultag lang Wissenswertes zum Thema Ernährung und zwar so, dass Kinder begreifen, was er sagt. In kleinen lehrreichen Dialogen zwischen den Comic- Figuren Spekki Bulletti und dem kleinen Medicus wird klar, wie man sich richtig oder falsch verhält.

In der ersten Schulstunde werden die Kinder über die Funktion der Zunge, des Gaumens und des Rachens unterrichtet, erfahren Näheres zu Krankheiten der Mundhöhle, über die Speiseröhre und den Magen. Karies ist hier u.a. ein Thema, auch Mandelentzündung und es wird in einem Infokasten erklärt, weshalb fieberkranke Kinder ins Bett gehören. Ebenfalls anhand eines Infokastens erfährt man mehr über Viren und Bakterien.

Die kleinen Leser werden darauf hingewiesen, dass Karries-Erreger Zucker lieben und Zahnschmerzen vermieden werden können, wenn man den Zuckerkonsum senkt. Zudem erfahren sie, wie man richtig die Zähne putzt.

Wie es zu Halsschmerzen kommt und was man gegen Erkältung und Rachenschmerzen tun kann, wird näher erläutert, aber auch die Gründe für Erbrechen werden genannt. Auf diese Weise geht die Reise weiter durch den Körper. In der 2. Schulstunde kommen dann der Dünndarm, Dickdarm, die Leber und die Nieren sowie schließlich auch das Gehirn zur Sprache. Die Ernährung der Schulkinder wird in dieser 2. Schulstunde auch beleuchtet und es werden sinnvolle Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährung erteilt. Anschließend dann in der 3. Schulstunde kocht die Klasse. Hier erfahren die Kinder leckere Rezepte für gesunde Gerichte, die sie ganz leicht auch alleine zubereiten können.

In der 4. Schulstunde wartet Prof. Dr. Grönemeyer mit dem 1. Teil des kleinsten Nahrungsmittel-Lexikon der Welt auf, schreibt über die Notwendigkeit von Eiweiß, Jod, Eisen, Kalzium etc. für die Gesunderhaltung unseres Körpers, thematisiert welche Pflanzen man selbst anbauen kann und gibt Tipps zu guten und schlechten Einkäufen. Bewegung ist ein weiterer Punkt in dieser Schulstunde, der sehr gut abgehandelt wird.

In der dann anschließenden 5. Schulstunde geht es erneut um das Lexikon der Besser-Esser. Hier nun lernt der Leser Teil 2 und 3 kennen, so werden in Teil 3 wichtige Beispiele für gesunde Lebensmittel gegeben und erklärt, welche Bedeutung etwa, ein Apfel, Brokkoli, Eier, Tomaten oder Hafer für den Körper haben.

10 Regeln für eine gesunde Ernährung sollten die Kinder beherzigen, diese sind auf Seite 208 gut nachvollziehbar aufgelistet.

Die 6. Schulstunde befasst sich mit Übergewicht und Magersucht. Hier erfährt man 10 wichtige Fakten über Essstörungen. Aufgelistet sind das Anti-Dick-Macher-Wissen und die Möglichkeiten wie man Zucker und Fett einsparen kann. Jetzt auch wird der Nachteil von Fast-Food erläutert und Kinder behutsam nahe gebracht, welche Ernährungsalternativen es gibt, um nicht übergewichtig zu werden.

Zum Schluss dann stellen die kleinen Reporter einige leckere und dabei gesunde Rezepte vor, die sie Kinder selbst zubereiten können.

Eltern sollten das Buch gemeinsam ihrem Nachwuchs lesen und über den Inhalt sprechen. Für gesunde Ernährung kann nicht frühzeitig genug ein Bewusstsein geschaffen werden. Dieses Buch verhilft dazu.

Sehr empfehlenswert.

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Rezension:Der Burnout-Irrtum: Ausgebrannt durch Vitalstoffmangel.


Die Autoren Uschi Eichinger und Kyra Hoffmann-Nachum stellen in diesem Buch ein Präventionsprogramm gegen Burnout vor. Ihr Credo heißt Burnout ist vermeidbar und behandelbar.

Als typische Symptome werden genannt:
-Ein- und Durchschlafstörungen
-Konzentrationsstörungen, Gedankenkreisen
-Gereiztheit, Aggression
-Lustlosigkeit
-depressive Verstimmung
-funktionelle Herzbeschwerden, z.B. Herzstolpern und Herzrasen
-Schweißausbrüche
-Muskelverspannungen
-chronische Schmerzen im gesamten Körper
-Kopfschmerzen
-innere Distanz zur Tätigkeit
-funktionelle Magen- und Darmbeschwerden
-Unruhe
-Antriebslosigkeit
-Panikattaken
-Immunschwäche/chronische Infektanfälligkeit

Offensichtlich sind die wichtigsten Beschleuniger von Stress Cortisol, das eigentliche Stresshormon, sowie die Neurotransmitter Adrenalin, Noadrenalin und Dopamin. Die entscheidenden Stressbremser sind DHEA und Serotonin. Man erfährt im Buch Wissenswertes über diese Be- und Entschleuniger und auch, dass es Lebensmittel gibt, die Tryptophan enthalten. Das ist eine Vorstufe von Serotonin. Die tryptophaninreichsten Lebensmittel sind übrigens Walnüsse, Bananen, Ananas, Tomaten und Kakaobohnen.

Die beiden Damen versuchen in ihrem Buch zu verdeutlichen, dass ein gesunder, optimal versorgter Organismus nicht Burn-Out gefährdet sei. Deshalb gilt es Faktoren wie Lichtmangel, Mikronährstoffmangel, Schlafmangel etc. zu beseitigen.

Interessant sind die Interviews mit Wissenschaftlern und Therapeuten zur aktuellen Forschung auf diesem Gebiet. Dennoch empfehle ich Personen, die sich mit dem Thema befassen, zusätzlich Rüdiger Dahlke zu lesen, der mit seinem Burnout?: Schnelltest und Erste Hilfe ein wohl intensiveres Augenmerk auf die Seele legt, die sich gewiss in einem gesunden Körper wohler fühlt, aber letztlich m.E zusätzlicher Streicheleinheiten bedarf, um gesund zu bleiben oder es wieder zu werden.

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Brahmadev Marcel Anders-Hoepgen verhilft Menschen mit Schlafstörungen zu mehr innerer Ruhe und  auf diese Weise zu einem tiefen und entspannten Schlaf.

Wie man dem Cover entnehmen kann, praktiziert Anders-Hoepgen seit seiner frühen Kindheit Yoga und andere Meditationstechniken.  Der Yogameister absolvierte ein Musikstudium und konzertierte viele Jahre hindurch als klassischer Gitarrist.  Nachdem er die Wissenschaft des Nada Yoga entdeckte, vermählten sich in ihm Musik und Yoga auf subtile Weise.

Der Yogastil, der auf der CD vermittelt wird, SAMPOORNA Yoga genannt, ist das Ergebnis von Yogi Haris Streben nach Perfektion.  Dieser Yogi bei dem Anders –Hoepgen lebt, richtet seinen Yogastil nicht nur an den Körper, sondern beabsichtigt alle Aspekte der menschlichen Persönlichkeit zu verfeinern und harmonisch zu entwickeln.  

Wissen muss man, dass Schlaf ein wichtiger Mechanismus unseres Geistes darstellt, der uns frische Energie schenkt, uns hilft Erlebnisse zu verarbeiten und zur Ruhe zu kommen. Bleibt Schlaf aus oder ist er nicht effizient genug, kann es zu erhöhtem Stress, Konzentrationslosigkeit und Krankheiten kommen.

Schlafmangel ist in Sicht des Yoga ein Ergebnis durch eine Überaktivität oder eine Ermüdung des Geistes.
Sechs Übungen mit oder ohne Hintergrundmusik sowie mit oder ohne Naturgeräusche   warten auf den Zuhörer. Dabei beträgt die Gesamtspieldauer der CD 54 Minuten.

Bei den Übungen geht es immer wieder um Entspannen und Loslassen, auch darum wie man Energie zum Fließen bringt. Wie man zur mehr mentaler Sicherheit gelangt, leichter, klarer und zufriedener wird. Die Stimme von Anders-Hoepgen ist überaus angenehm und  vermittelt sehr Liebevolles. Öffnet man sich dieser Stimme, kehrt Ruhe ein und man kann problemlos Zugang zu Morpheus Armen finden.

 Empfehlenswert.

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Rezension:DER FEELGOOD FAKTOR: Der 5. Sinn: Die Weisheit des Körpers nutzen (Gebundene Ausgabe)

Die Autorinnen dieses Buches Marion Grillparzer und Susanne Wendel haben ein bemerkenswertes Buch geschrieben, das ich in den letzten Monaten immer mal wieder zur Hand nahm. Das Buch trägt nicht grundlos den Untertitel "Der fünfte Sinn - Die Weisheit des Körpers nutzen". Zunächst erläutern die beiden Damen, weshalb sie das Thema Körpersinn berührt. Der fünfte Sinn - die Körperwahrnehmung - sei der Sinn, der uns glücklich macht. Dabei geht es nicht nur darum, was die Haut wahrnimmt, sondern auch, was der ganze Körper fühlt. Wir alle wissen, dass ein Baby ohne Berührung sterben wird und es ist offenbar so, dass die Seele ohne Berührung zeitlebens erstarrt. Die Aggression und Sucht wird durch Berührungsmangel gefördert und die Selbstheilungskräfte sollen auf diese Weise zerstört werden.

Man erfährt Wissenswertes über die Heilkraft der Berührung und hat Gelegenheit Interviews namhafter Fachleute zu lesen, die den Buchinhalt durch ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse bekräftigen. Der Psychologe Dr. Martin Grunwald beispielsweise ist Deutschlands führender Haptikforscher. Er äußert sich sehr erhellend zum Thema Körperschema. Die Forschung hat herausgefunden, dass haptische Reize stärker im Gedächtnis haften bleiben, als das, was wir riechen,(vgl.: S.67) und die Forschung hat auch ermittelt, dass man aufgrund des Körpersinns zur Ruhe kommen kann.

Zwischen zwei Lebewesen schafft die Berührung entscheidende Brücken. Berührung ist demnach Bewegung, die uns bewegt. Berührung stellt die erste Sprache, die wir erlernen dar und gilt als die intensivste Form der Kommunikation.Sehr sonderbar, dass viele Menschen dies im Laufe ihres Lebens vergessen.

Die Tanztherapeutin Sabine Walter- Ziemons erläutert, weshalb das Tanzen ein Verjüngungsmittel verkörpert. Dabei geht die Tanztherapie davon aus, dass innere Empfindungen äußerlich ausgedrückt werden können und dazu verhelfn die Perspektive zu verändern. Wer sich auf das Tanzen einlässt, befindet sich im Hier und Jetzt und richtet dabei den Fokus auf den Körper. Der Rest verliert an Bedeutung und der Energiepegel steigt, (vgl.: S. 52). Das kann ich aus Eigenerfahrung bestätigen.

Die vielen Themen, die in diesem Buch in Sachen Körpersinn zur Sprache kommen, können in einer Rezension leider nicht alle umfangreich erörtert werden. Was der Körper erzählt, wissen wir aus Büchern über Körpersprache. Im vorliegenden Buch wird das Wesentliche erwähnt.

Sogar über die sogenannte Energiemedizin wird man aufgeklärt. Hier geht es um Akupunktur, Yamamoto und Kinsesologie, auch um Massagen, die das parasympathische Nervensystem und den Vagusnerv stimulieren. Dabei fällt Stress den massierenden Fingern zum Opfer und das Hauptstresshormon sinkt messbar. Aufgezeigt wird zwischen welchen Massagen man wählen kann. 15 Massagearten werden näher beschrieben und dies überaus aufschlussreich..

Man staunt, wie viele Möglichkeiten es gibt, die Weisheit des Körpers zu nutzen. Ich empfehle die vielen Tipps einfach auszuprobieren oder sich zu einer der zahlreichen Therapien zu entscheiden. Die Lachtherapie finde ich überzeugend. Sie soll nicht zuletzt gegen chronische Ängste und Depressionen helfen. Wer schon etwas länger legt, weiß, dass Lachen von je her die beste Therapie ist.

Empfehlenswert. 

Rezension:Krebszellen lieben Zucker - Patienten brauchen Fett (Gebundene Ausgabe)

Vor Kurzem schrieb mir ein Mensch, der in meinem derzeitigen Leben eine gewisse Bedeutung hat, dass man bei ihm Krebszellen entfernt hat. An diesen Menschen dachte ich als ich mich entschied, das Buch zu lesen.

Autoren des Buchs sind Prof. Ulrike Kämmerer, Dr. Christina Schlatterer und Dr. Gerd Knoll. Das Werk ist in 11 Kapitel aufgeteilt. Im ersten Kapitel wird zunächst erklärt, worum es inhaltlich geht. Sehr stärke- und zuckerhaltige Lebensmittel sollen von an Krebs erkrankten Menschen eingeschränkt verwendet werden. Die Autoren begründen nicht nur, weshalb es sinnvoll für an Krebs erkrankte Menschen ist, Kohlehydrate in der Nahrung zu reduzieren, sondern auch weshalb eiweiß- und fettreiche Kost die gesunden Teile des Körpers unterstützt und eventuell dem Tumor sogar zusetzt.

Im zweiten Kapitel erfährt man Wissenswertes über die Krebsforschung und dass aufgrund der Strahlenheilkunde und der Chemotherapie das Wissen um den Stoffwechsel und die daran angepasste Ernährung bei Krebserkrankungen in Vergessenheit geraten ist.

Im Folgekapitel wird dann erläutert, dass es Medikamente gibt, deren Zweck darin besteht, auf die Wirkung geschädigter Gene von Tumorzellen abzuzielen. Allerdings helfen diese Präparate nicht allen Patienten. Da die Forschung noch am Anfang steht, meinen die Autoren, dass es sinnvoll sei, Alternativen zu suchen. Die entscheidende Frage bestünde darin, ob der Krebs tatsächlich umkehrbar sei. Hier liest man, dass Krebszellen nicht zwingend Krebs auslösen müssen, den die Eigenschaften von Krebszellen können umprogrammiert werden. In der neuen Forschungsrichtung der Epigenetik werden variable Veränderungen des Erbguts untersucht. Sie sind abhängig vom Stoffwechsel der Zellen und dieser Stoffwechsel wird durch die Ernährung beeinflusst.

Immer klarer wird, dass Zuckerkonsum Voraussetzung für das Wachstum von Zellen ist. Dazu kommt, dass im speziellen Stoffwechsel von Tumorzellen Ausscheidungsprodukte entstehen, die die Bösartigkeit der Krankheit steigern. Ausführlich wird erläutert, was der Tumor mit dem Zucker macht, auch über die Strategie des Tumors wird man informiert. Offenbar verhält es sich so, dass der echte Hungerstoffwechsel den Tumor stark hemmt. Gezeigt wird, wie das mittels kurzen Fastenphasen funktionieren kann und sogar die Erfolgsaussichten anderer Therapien verbessert als auch den Körper vor deren Nebenwirkungen schützen kann.

Da das Hungern für einen Kranken natürlich generell bedenklich ist, wurde nach Alternativen gesucht. Man fand sie in einer Ernährung mit viel Fett und wenig Kohlehydraten. Diese Ernährung nämlich bewirkt weitgehend die gleichen Stoffwechseleffekte wie das Fasten. Dahingehend wird untersucht und erste vorläufige Ergebnisse scheinen zu verhaltenem Optimismus Anlass zu geben.

Die Eiweiß- und fettreiche Ernährung versorgt die Muskeln und das Gewebe ausreichend und verhindert einen Abbau an Körpersubstanz. Nur ein starker Körper ist in der Lage gegen die chronische Entzündung zu arbeiten. Auch moderater Sport wirkt gegen Entzündung und Auszehrung, zudem ist das seelische Befinden besser, wodurch ein therapeutisch nicht unwesentlicher Effekt erzielt wird.

Im Praxisteil geht es um die ketogene Ernährung und den Sport beim Krebs. Hier wird umfassend und sehr gut informiert. Anschließend werden Fragen gestellt und zufriedenstellend beantwortet, wie etwa "Steigt bei viel Fleischkonsum das Krebsrisiko an?" oder aber "Übersäuert bei viel Eiweiß und wenig Obst nicht das Blut?"

Krebskranke Menschen sollte das Buch lesen und mit ihren Ärzten absprechen, ob sie sich zukünftig ketogen ernähren sollen.

Ich empfehle das Buch gerne, denn vielleicht kann dem ein oder anderen auf diese Weise geholfen werden.

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Rezension:Perfektes Radtraining: Ausrüstung, Fahrtechnik, Training für Einsteiger und Könner (Taschenbuch)

Der Diplomsportlehrer Thorsten Lewandowski zeigt interessierten Lesern wie ein perfektes Radtraining ausschaut. Dabei untergliedert er sein Buch in folgende Kapitel: Faszination Rennrad; Materialkunde; Ausrüstungsguide;Fahrtechnik; Training und Wettkampf; Trainingsalternativen; Ernährung für Radsportler; Schnell wieder fit.

Der Autor berichtet zunächst von der Geschichte des Fahrrads, dessen moderner Vertreter erst 120 Lenze zählt. Seither hat sich vieles verändert im Hinblick auf das Rahmenmaterial, die Geometrie und Ausstattung, so dass moderne Kohlenfaserrenner mit ihren Vorgängern so viel zu tun haben wie eine prähistorische Pferdekutsche mit einem Formel-1-Boliden, (vgl.: S.19).

Zunächst wird man sehr detailliert über die Materialkunde eines Rennrades aufgeklärt, erfährt Näheres zum Rahmen, zu Materialien wie Stahl, Aluminium, Titan und Carbon, wird über die Geometrie, die Rahmenhöhe sowie Ergometrie in Kenntnis gesetzt und kann sich kundig machen, was es im Einzelnen bedeutet, dass das vordere Rahmendreieck die Radgröße und das hintere Dreieck die Rahmeneigenschaften definiert.

Man wird genau darüber in Kenntnis gesetzt, wie man die Rahmenhöhe bestimmt und liest über Komfort- und Ladybikes Aufschlussreiches, bevor man sich in die Geheimnisse von Gabel, Steuersatz, Vorbau, Lenker, Achsen, Naben, Speichen, Felgen und Felgenbändern, Schlauch, Reifen, Pedalen, Kurbeln, Ketten, Kettenblättern, Schaltung, Sattel und Sattelstütze vertiefen kann und sich fragt, wie es möglich gewesen ist, dass man ohne dieses umfangreiche Wissen sich überhaupt in all den Jahren auf einem Rad zügig hat fortbewegen können.

Anhand von Infokästchen erfährt man zusätzlich Wissenswertes, z. B. zu typischen Griffpositionen am Rennrad oder wie man beispielsweise die Sattelbreite bestimmt.

Danach wird man ausführlich über das richtige Equipment unterrichtet. Hier erspare ich es mir die Einzelheiten aufzuzählen. Werkzeuge für unterwegs und für daheim lernt man in ihrer Funktionsweise näher kennen. Hier sollte man nichts überlesen und die Tipps genau befolgen. Nicht immer hält ein Kavalier und krempelt die Ärmel hoch.

Hervorragend beschrieben ist die Fahrtechnik. Anfänger erfahren, was sie vor jeder Fahrt tun sollten. Ich habe mich besonders in Bremstechniken schlau gemacht, weil ich vor Jahren bei einem Gefälle von 16% die falsche Technik angewandt habe und seitdem solche Gefälle versuchte zu meiden.

Man lernt jene Systeme in seinem Körper kennen, die für Radrennfahrer wichtig sind und erfährt, welche gesundheitlichen Vorteile das radeln hat. Ich zitiere, um Sie zum Radeln zu ermuntern:

-Der Muskelanteil steigt, das Körperfett wird reduziert.

-Blutwerte wie etwa Cholesterin werden positiv beeinflusst.

-Ruhe- und spezifischer Belastungspuls sinken.

-Der Herzmuskel arbeitet ökonomischer.

-Die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Zellen wird verbessert.

-Die Atmung wird effizienter.

-Der gesunde Ruheblutdruck steigt mit dem Alter weniger stark an, was wiederum die nötige Herzarbeit verringert.

-Das Immunsystem wird gestärkt.

( Zitat: S. 105).

Sehr gut wird übrigens erläutert, wie man Muskelkater bekämpfen kann.

Die Trainingspläne für Einsteiger und Fortgeschrittene sind gut nachvollziehbar. Die Tipps für die Ernährung für Radsportler sollte man beherzigen und die Hinweise lesen, wie man schnell wieder fit wird und zwar bei Sitzbeschwerden, Rückenschmerzen, Muskelkrämpfen etc.

Wenn man den vorderen Buchdeckel aufklappt, kommt ein Rennrad zum Vorschein. Hier sind die Einzelteile genau beschrieben, auf der Innenseite des hinteren Buchdeckels sind dann Radsportverbände aufgelistet.

Das Buch ist derzeit empfehlenswert für alle, die nun mit dem Frühlingstraining beginnen möchten.


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Rezension:Heilkraft D - Wie das Sonnenvitamin vor Herzinfarkt, Krebs und anderen Krankheiten schützt (Broschiert)

Der von mir hoch geschätzte Mediziner Dr. Nicolai Worm befasst sich in dem vorliegenden Buch mit der Heilkraft des Vitamins D, das vor Herzinfarkt, Krebs und anderen Zivilisationskrankheiten schützen soll.

Der Autor empfiehlt zunächst mittels Blutentnahme und Bestimmung der 25-Hydroxy-Vitamin-D-Konzentration feststellen zu lassen, ob der Vitamin-D-Bedarf gedeckt ist.

Oftmals sind die Speicher dieses Vitamins schon im Herbst leer, so dass das Risiko für viele Zivilisationskrankheiten steigt, deshalb müssen Sonne und Supplemation genutzt werden, um einen genügenden Vitamin-D-Spiegel in allen Lebensumständen sichern zu können.

Das Vitamin D ist unabdingbar für die Gesunderhaltung eines tragfähigen Skeletts, weil ausreichende Versorgung mit Calcium alleine nicht genügt, sondern die Körper erst durch das Vitamin C diesen für die Knochen wichtigen Wirkstoff aufnehmen kann, (vgl.: S.52).

Anhand eines Schaubildes zeigt Dr. Worm eine Spirale von ausreichender Vitamin-D-Versorgung bis zur klinisch manifesten Rachitis und informiert in der Folge darüber, dass das Vitamin D auch einen erheblichen Einfluss auf die Ausbildung und Funktion unserer Muskulatur hat, weil das Sonnenhormon über die Proteinbildung den Muskelaufbau anregt und über die Kaliziumfreisetzung die Kraft steigert, (vgl.: S.60).

Der Autor weist darauf hin, dass es neu entdeckte Zusammenhänge zwischen Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, multiple Sklerose und der Höhe des Vitamin-D- Spiegels gibt. In dem Kapitel, in welchen der Autor sich dahingehend umfangreich äußert, schreibt er auch über den Zusammenhang von Vitamin-D-Mangel und Autismus. Hierbei handelt es sich um den jüngsten Zweig der Vitamin-D-Forschung. Typisch sind bei dieser Krankheit die Beeinträchtigungen im Sozialverhalten. Offenbar sind die Autismusfälle in den letzten Jahren in unserer industrialisierten Welt erheblich angestiegen. Dr. Worm schreibt, dass Autismus in Gegenden mit häufigeren Niederschlägen und in städtischen Gebieten mit hoher Luftverschmutzung öfter auftritt, (vgl.: S.71)

Dass Vitamin D sich positiv auf die Stimmung auswirkt, dürfte sich bereits herumgesprochen haben aber dass Vitamin D einerseits die unkontrollierte Vermehrung von Zellen hemmt und vor Krebs schützt hat mich aufhorchen lassen. Selbst bei Diabetes soll neben den hinreichenden bekannten Faktoren Vitamin-D-Mangel eine Rolle spielen und Langzeitbeobachtungen sollen ergeben haben, dass das Sterblichkeitsrisiko bei Herzkreislauferkrankungen signifikant geringer ist, wenn man gut mit dem Sonnenvitamin versorgt ist.

Seine Konsequenzen sollte man aus der Erkenntnis ziehen, dass derjenige, der einen höheren Vitamin-D-Status besitzt, eine geringere Wahrscheinlichkeit aufweist, frühzeitig zu sterben, (vgl.: S.112).

Maßvolles Sonnen ohne Sonnenschutz bei Vermeidung von Hautrötung hilft durch die gute Vitamin-D-Produktion, viele Krankheiten zu vermeiden. Das lässt uns Dr. Worm ebenso wissen, wie an seiner Erkenntnis teilhaben, dass die Hautkrebshysterie die Tatsache verdeckt, dass braune Haut vor Schäden durch die Sonne schützt, ( vgl.: S. 126)

Ein interessantes Buch, dass ich gerne empfehle. Wer seinen Tag lieber im Zimmer am Computer als draußen in der Sonne verbringt, sollte Lebertran trinken, um nicht zum Autisten zu mutieren. Das schließe ich zumindest dem vorliegenden Infos.

Empfehlenswert.

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Rezension: Schlank durch Achtsamkeit: Durch inneres Gleichgewicht zum Idealgewicht (Broschiert)

Dies ist eines der bislang besten Bücher, die ich zum Thema "Idealgewicht" gelesen habe, weil es das Problem des Hüftgoldes bei der Wurzel anpackt.


Ronald Pierre Schweppe möchte die Leser nicht mit neuen Diätideen behelligen, sondern er möchte, dass man ein wacheres Bewusstsein entwickelt, d.h. achtsamer wird, im Hinblick darauf, wann man isst und weshalb.


Dem Autor geht es darum, dass man sein inneres Gleichgewicht erneut herstellt, denn dieses ist die Basis für einen gesunden, schlanken Körper. Sobald man Achtsamkeit beim Essen kultiviert, entwickelt man ein unverkrampftes Verhältnis zum Essen und Genießen, gelangt mit der Weisheit des eigenen Körpers in Kontakt und lernt dessen Signale besser zu verstehen. Inneres Ungleichgewicht ist zumeist die Ursache für äußeres Übergewicht und dieses verstärkt dann wiederum das innere Ungleichgewicht, (vgl.: S.15).


Der Autor lotet inneren Mangel, Stress, den Fressanfall und das schlechte Gewissen aus, in denen er die Hauptursache für Gewichtszunahme sieht. Um sich dieser Ursachen zu entziehen, sollte man den Geist daran gewöhnen, achtsam, klar und gelassen zu sein, um auf diese Weise Stress und negativem Verhalten rund ums Essen entgegenzuwirken, (vgl.: S.20). Auf dem Weg, der uns aus alten Mustern, Zwängen und Gewohnheiten zu befreien vermag, nimmt Achtsamkeit eine Schlüsselfunktion ein. Unter dieser Achtsamkeit versteht der Autor das Innehalten, das genaue Hinsehen, die Fähigkeit sein Bewusstsein auf den Augenblick auszurichten. Es geht darum, einmal genau das zu tun, was wir gerade tun und tatsächlich das zu erleben, was wir erleben, (vgl.: S.22).


Durch Achtsamkeitsübungen erlernt man innere Freiräume zu gewinnen und die Wahlmöglichkeiten auszuloten, die man beispielsweise bei seinen Essgewohnheiten hat. Achtsamkeit lässt uns nicht zuletzt Kontakt zu unserer Körperintelligenz herstellen.


Der Leser wird mit fünf Achtsamkeitsübungen vertraut gemacht und begreift, dass Heißhunger zumeist Hunger nach Glück und Anerkennung, Nähe, Liebe und Gemeinschaft etc. darstellt. Dieser Heißhunger ist allerdings unbeständig. Wer gelernt hat, sich zu zentrieren und achtsam zu sein, wird sich zurücklehnen und beobachten wie das Hungergefühl kommt und geht, wird Essen als Ersatzbefriedigung nicht akzeptieren.


Achtsamkeit, so verspricht Schweppe, befreit aus der Wunschfalle, weil dort, wo man sich völlig im Jetzt aufhält, kein Platz für Illusion bleibt.


Innere Leere verursacht mithin äußere Fülle. Mangel führt zu sehr sichtbarem Übergewicht, so das Credo des Autors. Achtsamkeit mache immun gegen Langeweile, Einsamkeit und Kummer. Je achtsamer man sei, umso unwahrscheinlicher sei es, dass man zum Opfer der eigenen Gefühle werde. Es geht darum, sich einzulassen auf die Intensität des Augenblicks und das Bewusstsein für die wirklichen Bedürfnisse. Zudem muss man lernen wach zu sein, für die Botschaften des Körpers.


Stress belastet die Figur und nicht nur die Seele, wie Studien zeigen. Hohe Cortisolwerte fördern offenbar die Entwicklung des Bauchfettes. Die Übungen im Buch helfen aus dem Teufelskreis Stress und Übergewicht herauszukommen. Daran sollten Übergewichtige ein Interesse haben, denn viele Krankheiten sind die Folge von Fehlernährung und Übergewicht, nicht zuletzt Diabetes Typ II, Gelenkschäden, Schlaganfall und Herzinfarkt, Gicht und bestimmte Krebsformen.


Schweppe nennt vier Prinzipien der Achtsamkeit und erörtert diese ausführlich. Es geht darum
-nicht zu werten und nicht zu verurteilen
-offen und neugierig zu bleiben
-die Ruhe zu bewahren und geduldig mit sich selbst zu sein
-zu akzeptieren, was ist und nicht zu kämpfen.


Der Autor hält fest, dass unser Essen uns mitunter deshalb nicht wirklich sättigt, weil Nahrung eben mehr sei als Essen. Nahrung und Essen seien Metaphern für Leben und Wachstum, (vgl.: S.69). Wissen muss man, dass sich selbst zu nähren, auch heißen kann, Möglichleiten zu finden, Stress abzubauen, Belastungen auszugleichen und abzuschalten. Indem man sich auf diese Weise innerlich nährt, befreit man sich aus dem Zwang des emotionalen Essens, (vgl.: S. 70).


Schweppe empfiehlt viele Möglichkeiten, Stress zu mindern und nennt auch den wichtigsten Schritt, der darin besteht, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben und ferner zehn Gründe, sein Essen zu genießen. Nicht zuletzt ist das Genießen eine Eintrittskarte in das Hier und Jetzt, befreit vor der Verbotsfalle und lässt uns liebevoller mit uns selbst umgehen.


Man lernt zudem die fünf Säulen der Achtsamkeit näher kennen und erhält eine brauchbare Kurzanleitung achtsam zu essen, lernt u.a. Ablenkungen beim Essen zu meiden und zu begreifen, worauf man diesbezüglich achten muss. Spannend finde ich die Hilfestellungen, die der Autor zur Körperreise gibt, mittels derer unser Körper bewusster wird. Auch die anderen Säulen der Achtsamkeit sind sehr hilfreich und führen zu Verhaltensänderungen, nicht nur beim Essen.


Das Buch empfehle ich gerne. Wer sich ernsthaft damit befasst, wird sein Gesamtverhalten ändern, sich besser und ausgeglichener fühlen und in der Folge vermutlich auch überflüssige Fettpolster problemlos loslassen. Eine gute Nachricht kurz vor Frühlingsbeginn, oder?

Empfehlenswert.

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Rezension:Die Mood Cure (Broschiert)

Die Ernährungspsychologin Julia Ross hat ein bemerkenswertes Buch verfasst, in dem sie sehr gut beschreibt, welche Bausteine und welche Nährstoffe unser Gehirn benötigt, um Aufmerksamkeitsprozesse leisten und emotionale Schwankungen ausgleichen zu können. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Erfahrung in der Behandlung von Menschen, die durch emotionale Probleme belastet sind, erklärt sie erfolgreiche Schritte hin zu einem Gleichgewicht der wichtigsten Gehirnbotenstoffe und das gut nachvollziehbar.


Mittels Fragebögen zur Selbstfindung und ausführlichen Erläuterungen baut sie ein Gerüst auf, an dem sich der Leser gemäß seinen persönlichen Ansprüchen zu orientieren vermag. Die Autorin ermutigt jeden dazu, selbst zu erkunden und zu verstehen, welche Nahrungsbestandteile der Organismus benötigt, um das Gehirn optimal zu ernähren. Sie wartet mit konkreten Tipps auf, die Nahrung klug zusammenzustellen und wenn nötig mittels Einzelnährstoffen zu ergänzen.


Ihr geht es darum, dass man mehr Eiweiß und bestimmte Fette, dafür aber weniger Zucker und Weißmehlprodukte zu sich nimmt und darauf achtet, hinreichend mit Vitaminen und Mineralien versorgt zu sein. Mit dem Arzt sollte die Ergänzung von Aminosäuren und Mikronährstoffen abgestimmt werden.
Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit kriegt man mit der Methode ganz gut in den Griff, wie ich festgestellt habe.

Die Autorin verdeutlicht zunächst, worin die Hauptursache unechter Emotionen besteht, und wie Aminosäuren diese ausschalten und dafür echte Emotionen erwecken. Wenn der Spiegel der entsprechenden Neurotransmittern hoch ist, fühlt man sich generell emotional positiv. Ist das Gehirn unzureichend mit Aminosäuren versorgt, tendieren wir zu fehlerhaften Emotionen.


Man erfährt, wie man die vier häufigsten Stimmungsgleichgewichte behebt, die durch einen Mangel an Serotonin entstehen. Serotonin ist der Hauptabwehrstoff gegen Depression und Angst. Dieses wertvolle Serotonin wird in unserem Körper aus Tryptophan, das in bestimmten Nahrungsmitteln, wie Putenfleisch, Käse etc. vorhanden ist, aufgebaut. Ein Mangel an Serotonin bedeutet immer, dass man in einem Stimmungstief dahindümpelt.


Die Autorin listet auf, wodurch man Serotonin verlieren kann: durch bestimmte Nahrungsmittel wie koffeinhaltigen Kaffee, durch Stress, genetische Vorbestimmtheit, Dunkelheit und mangelnde Bewegung.

Man lernt seinen Stimmungstyp auszuloten, einen Nährstoffmasterplan zu erstellen, natürliche Alternativen zu Antidepressiva zu entdecken und eine Vielzahl anderer wissenswerter Informationen für sich positiv zu nutzen, so etwa, was bei Heißhunger zu tun ist u.a. mehr.

Den Tests im Buch sollte man sich ernsthaft unterziehen. Diese sind nämlich überaus erkenntnisfördernd.
Empfehlenswert.

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Rezension:Der Energiekörper des Menschen: Handbuch der feinstofflichen Anatomie (Gebundene Ausgabe)

Cyndi Dale befasst sich in diesem Buch ausgiebig mit den unsichtbaren Energieströmen im Körper und schlüsselt die energetische Anatomie des Menschen auf. Neben umfangreichen textlichen Erläuterungen enthält das umfangreiche Werk eine Fülle von aufschlussreichen Illustrationen und Tafeln. Es handelt sich hier um ein Handbuch der feinstofflichen Energieanatomie, der Energiestrukturen, welche offenbar die physische Wirklichkeit unseres Körpers schützen. Allerdings ist es auch ein Kompendium der feinstofflichen Energiewerkzeuge und Energietechniken, die eine bestimmte Wirkung erzielen.

Die Autorin erläutert, was man unter feinstofflicher Energie zu verstehen hat und schreibt:"Materielle Energie manifestiert sich im Rahmen der positiven Raumzeit, ist ihrem Wesen nach elektrisch und hat positive Masse. Sie bewegt sich langsamer als die Lichtgeschwindigkeit und ruft Gravitationen hervor. Das bedeutet, dass man sie sehen kann. Feinstoffliche Energie nimmt die nächste Raumzeit (oder andere Raumzeiten) ein, manifestiert sich im Rahmen der negativen Raumzeit und hat negative Masse. Sie ist ihrem Wesen nach magnetisch und bewegt sich schneller als Lichtgeschwindigkeit. Sie ruft hervor, was manche Levitationskraft bezeichnen. Das bedeutet, man kann sie zwar nicht sehen, aber ihre scheinbar paranormalen Effekte beobachten." Unsere Wirklichkeit, die aus planvollen und veränderbaren Systemen besteht, so Dale, wird völlig aus dieser feinstofflichen Energie erschaffen und es sei mit den Erkenntnissen der feinstofflichen Energiemedizin möglich eine neue Ebene der Heilkunst zu erreichen.

Die Autorin, die seit vielen Jahren die Heilmethoden verschiedenster Kulturen studiert hat, geht von der Grundannahme aus, dass alle Krankheiten von energetischen Ungleichgewichten verursacht werden. Von daher könne Gesundheit nicht selten wieder hergestellt oder neu begründet werden, sobald man die eigenen Energien wieder ins Gleichgewicht bringt.

Das Buch bietet Informationen über mannigfaltige Behandlungsmethoden, die auf feinstofflichen Systemen basieren. Dabei enthält der erste Teil auch ein Lexikon der Begriffe, die man kennen muss, um die feinstofflichen Anatomie ebenso zu verstehen wie die Erläuterungen der traditionellen als auch der neuesten Energiekonzepte. Obzwar die feinstoffliche Energie und die physikalische Energie auf etwas andere Weise und nach jeweils anderen Regeln funktionieren, so Dale, sollen sie miteinander verbunden sein. Wer demnach mit feinstofflicher Energie heilen möchte, sollte den Zugriff auf beide haben.

Teil 2 befasst sich mit der Anatomie des Körpers. Hier lernt man zu begreifen, dass der physische Körper in Wirklichkeit eine Erweiterung des feinstofflichen Energiesystems ist. Die dann folgenden Kapitel sind eine Erkundung der feinstofflichen Energieanatomie, die ihren Anfang nimmt mit den drei Hauptstrukturen: Energiefelder, Energiekanäle und Energiekörper.

Im sechsten Teil werden diverse integrative Heilsysteme untersucht und zwar solche, bei denen mindestens zwei oder drei feinstoffliche Strukturen (Felder, Kanäle und Körper) eingesetzt werden. Nicht wenige davon, so etwa Ayurveda, Akupunktur, Farb- und Klangtherapien sowie Reiki, sind dem nicht ganz unbedarften Leser zumindest vom Hörensagen bekannt.

Das Buch ist in erster Linie, wie schon eingangs erwähnt, überaus erhellendes Nachschlagewerk, das natürlich fachkundige medizinische Betreuung bei Krankheiten nicht ersetzt, aber nach meiner Meinung einen neuen Zugang zum eigenen Körper ermöglicht und uns für energetische und ganzheitliche Behandlungsmethoden offener werden lässt.
Empfehlenswert.

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Rezension:Fit mit 100: Jung bleiben, länger leben. Ein Leben lang schlank & glücklich. Programme für Körper und Seele. 100 wertvolle Ernährungs-Tipps (Broschiert)

Der Ernährungsexperte Klaus Oberbeil hat ein Buch verfasst, das nicht nur jene, die heute in ihrer Lebensmitte stehen, aufhorchen lässt. Der Titel "Fit mit 100 - Jung bleiben, länger leben" klingt verführerisch. Was tun, um solches zu realisieren?

Der Autor, verkaufte mehr als 2 Millionen Bücher in 19 Sprachen. Grund genug, sich mit ihm zu befassen.
"Fit mit 100" ist in fünf große Abschnitte untergliedert. Diese lauten:

-Das Geheimnis eines langen Lebens
-Wieder jünger werden mit Power-Genen
-Jung und immun durch Abwehrkräfte
-Jung bleiben: Das "Fit mit 100-Programm"
-Natürlich jung bleiben: Der Ernährungsplan

Der Autor erläutert in diesem Buch die Zusammenhänge und Mechanismen des Älterwerdens und bietet dabei Anwendungsprogramme für ein beschwerdefreies, möglicherweise glücklicheres Leben an. Wie man erfährt leben im Kaukasus die gesündesten Menschen der Welt. Bei den Hunzas im Himalaya-Gebiet sind Diabetes, Krebs und Asthma unbekannt und in Okinawa in Japan gibt es mehr Hundertjährige als anderswo auf der Welt, (vgl.: S.14). Oberbeil berichtet in der Folge Näheres über die Verhaltensmuster und Essgewohnheiten dieser Menschen und listet dann in wenigen Worten auf, was uns jung oder alt macht.
Jung erhält uns:
-nährstoffreiche, naturbelassene Kost
-Schlaf und Ruhephasen
-Bewegung
-Sauerstoff
Alt macht uns:

-Stress
-Immunschwäche
-Schlafmangel
-nährstoffarme Kost-Sauerstoffmangel

Hüten müssen wir uns vor folgenden Altmachern:
-Den freien Radikalen, die von außen oder auch von innen, aus dem Stoffwechsel, zerstörerisch in die Zellen und das Gewebe einwirken.

-Der Zellkiller Homocystein, welcher im Stoffwechsel selbst entsteht, (vgl.: S.30).

Über freie Radikale und über Homocystein wird man ausführlich aufgeklärt, bevor man über die Verjüngungs-Gene der Hunzas näher unterrichtet wird. Wie mittlerweile bekannt ist, können so genannte Alters-Gene beeinflusst werden und zwar so, dass Zellen und Gewebe im Idealfall überhaupt nicht altern. Hierfür sorgt eine bestimmte Gen-Familie, die unter Stresseinflüssen wie Hitze, Nahrungs- und Wassermangel Reparatursysteme im Körper aufrecht erhält und zwar unabhängig vom Alter der jeweiligen Person. Wichtig dabei ist, diese "Überlebens-Gene" zu kräftigen, anstelle sie zu schwächen, weil die Aktivität dieser Zellproteine über unseren Zellstoffwechsel und auf diese Weise über unsere mentale und körperliche Leistungsfähigkeit entscheidet, (vgl.: S. 39).
Faktoren, die das Leben verkürzen sind:
-Überkalorische Ernährung
-Mangel an Bewegungsstress

Die Lebensspanne verlängern kann man durch:

-unterkalorische Ernährung
-körperlichen Stress

Wissen sollte man, dass es für unsere Gesundheit ganz wichtig ist, das sich die Blutzuckerwerte in einem so genannten Referenzbereich bewegen. Sofern sich Blutzuckerkonzentrationen zwischen 85 und 105 Milligramm Glukose pro Deziliter Blut bewegen, empfinden wir Ausgeglichenheit, sinken die Werte auf unter 75, fühlen wir eine unerklärliche Unruhe, bei 65 macht sich Gereiztheit bemerkbar, sogar Aggression, ab 55 schwere Konzentrationsmängel und Nervenschwäche und unter 35 Milligramm pro Deziliter Blut sind Angstzustände und Panikattacken unausweichlich, (vgl.: S.53) . Wir müssen nicht lange nachdenken, um zu wissen, was einem langen, glücklichen Leben abträglich ist.

Bewegung und Sauerstoff sind wichtig, um lange fit zu bleiben, aber auch Schlaf, welcher er ein Teil gesunder Zellernährung ist. Um gut schlafen zu können, sollte man Nikotin, Kaffee, schwarzen Tee, Salz, Abendsport, Kummer, Sorgen, Konflikte und Probleme am Abend meiden bzw. ausklammern.

Im "Fit mit 100"-Programm sind u.a. fettschmelzende Lebensmittel aufgelistet, nicht zuletzt, weil es einen Zusammenhang zwischen Schlank- und Jungsein gibt. Aufgelistet sind auch Lebensmittel, die uns alt machen.

Vergegenwärtige ich mir alles, was Orbeil vorträgt, muss ich dem Buch 5 Sterne geben, weil dieser Ernährungswissenschaftler all die Ratschläge erteilt, die ich auch bei anderen Ernährungswissenschaftlern gelesen habe, nur mit dem Unterschied, dass er nicht nur auf ein gesundes, schlankes Leben, sondern auch auf ein langes, gesundes abstellt. Das lässt hoffen.

Empfehlenswert.
 
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Rezension:Die neue Pflanzenheilkunde für Frauen (Gebundene Ausgabe)

Prof. Dr. Ingrid Gerhard und Natascha von Ganski haben das vorliegende Werk gemeinsam auf den Weg gebracht. Sie möchten die alten Tradition, wonach pflanzenheilkundliches Wissen von Mutter zu Tochter weitergegeben wurde, aufgreifen und an Stelle der Mütter das Wissen an die Töchter weitergeben.

Das Buch wurde von Frauen für Frauen konzipiert, geschrieben und gestaltet, um altes Wissen geprüft und aktualisiert zu bewahren, wie die beiden Autorinnen eingangs die Leserinnen wissen lassen.

Die Nachfrage nach naturheilkundlichen Verfahren steigt lt. dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) stetig an. So erklärten im Jahre 2000 81 % der Befragten, dass sich Schulmedizin und Naturheilkunde ergänzen sollten. Im Jahre 2007 waren es 78% der befragten Frauen und 57% der befragten Männer, die Naturheilmittel verwendet haben und nach einer Umfrage der Universität Köln aus dem Jahre 2007 möchten 80% lieber ein pflanzliches als ein synthetisches Mittel einnehmen, (vgl.: S.13).
Das Buch ist in vier Abschnitte untergliedert. Dabei handelt es sich um:

-Sanfte Medizin
-Die Heilpflanzenporträts
-Selbstbehandlung der häufigsten Beschwerden
-Die Praxis der Pflanzenheilkunde

Man wird im Rahmen eines historischen Abrisses über Kräuterfrauen und Heilerinnen in der Vergangenheit informiert und liest hier, dass die ägyptische Königin Hatschepsut (um 1460 v. Chr.) die erste bekannte botanische Expedition unternahm, um Zedern- und Ebenholz, auch Weihrauch und Myrrhensträucher mit Wurzelballen von dort mit nach Hause zu bringen. Die Königin ließ mit wohlriechenden Balsamen aus den Harzen der botanischen Funde ihre Gäste einreiben und parfümieren, (vgl.: S. 20). Hebammen und die Hexenverfolgung, auch Klosterfrauen wie Hildegard von Bingen, bleiben im historischen Exkurs ebenfalls nicht ausgespart.

Thematisiert werden anschließend u.a. Gerb-, Schleim-, Quell-, Bitter-, Seifen-, und Farbstoffe, bevor man sich in den aufschlussreichen Abschnitt der Heilpflanzenporträts vertiefen kann.

Bei den einzelnen Heilpflanzen erfährt man zunächst stets historisch Wissenswertes, anschließend Näheres zu Herkunft, Botanik, zu den Inhaltsstoffen und der Heilwirkung, den Anwendungsgebieten, die untergliedert sind in wissenschaftlich anerkannte, traditionelle und solche speziell für Frauen. Gegenanzeigen werden auch erörtert und es wird auch auf Wechsel- und Nebenwirkungen hingewiesen.

Ferner erfährt man, welche Pflanzenteile verwendet werden können und wie die Zubereitungsform sich gestaltet. Dann gibt es für den ganz schnellen Überblick stets noch einen Steckbrief der Heilpflanze. Hier erfährt man immer den volkstümlichen Namen, die Hauptanwendungsgebiete und die häufigsten Zubereitungsformen.

Zur Sprache gebracht werden Heilpflanzen, wie etwa Erdrauch, Fenchel, Frauenmantel, Himbeere, Hopfen, Knoblauch, Lavendel, scharfer Paprika, Ringelblume, Salbei etc. und es wird auch auf die besten Kombinationen hingewiesen, die die Wirkkraft potenzieren kann.

Bei der Selbstbehandlung der häufigsten Beschwerden erfährt man Wissenswertes zur Selbstbehandlung von Frauenbeschwerden, von Psyche und Nerven, Erkältungskrankheiten, von Herz und Kreislauf, von Magen und Darm, von Leber, von Nieren und Blase, Schmerzen und der Haut.

Sehr gut dargestellt werden die Lebensphasen von uns Frauen und worauf wir in den einzelnen Phasen achten sollen. Man erfährt Wissenswertes zu sogenannten Frauenbeschwerden, wie etwa das prämenstruelle Syndrom und wird hier, wie bei allen anderen thematisierten Beschwerden über Ursache und Symptome, Behandlungsstrategien und bewährte Anwendungen informiert.

Sicher ist für viele Frauen interessant, was sie für eine gesunde Psyche und für die Nerven, bei Erschöpfung und Konzentrations-, sowie bei Angststörungen und Depressionen unternehmen können. Diesbezüglich erfährt man ebenso Aufschlussreiches, wie über die Rolle des Immunsystems und hier beispielweise über Heilmethoden von Erkältungskrankheiten.

Man wird auch über Herz- und Kreislaufbeschwerden aufgeklärt, immerhin stirbt jede vierte Frau an einem Herzinfarkt und erfährt, was man bei funktionellen Herzbeschwerden und Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz, aber auch bei hohem oder niedrigem Blutdruck tun kann. Im Hinblick auf viele andere  Beschwerden bleibt man auch nicht im Ungewissen und hat im vierten Abschnitt Gelegenheit sich ausgiebig mit der Praxis der Pflanzenheilkunde zu befassen. Hier lernt man u.a. Tee, Salben und Cremes richtig zuzubereiten, wird mit ätherischen Ölen vertraut gemacht und wird gut darüber informiert, wie man Wickel und Auflagen, aber auch Bäder mit Heilpflanzenzusätzen realisiert.

Dieses Buch gehört in jeden Haushalt. Auch Männer haben Herz-, Leber- und Gallenbeschwerden, Fieber und Angststörungen, die sie mittels Naturheilmitteln bekämpfen können.

Empfehlenswert.

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